Ein Projekt aus der Region Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

Bäume pflanzen, Zukunft pflanzen - eine Mitmach-Aktion

55 EUR
1 % Fundingschwelle erreicht
4
Unterstützer
Projekt beendet

Wir Menschen brauchen Bäume für eine gesunde Zukunft. Daher helft uns, die zukünftige Generation beim Anpflanzen ihrer Zukunft zu unterstützen! Bitte helft Kindern und Jugendlichen, selbst aktiv zu werden und möglichst viele Bäume zu pflanzen!

Ort Niesky
Kategorie Bildung

Über unser Projekt

Worum geht es in diesem Projekt?

Viele sprechen vom Klimaschutz. Wir tun Etwas! Im Rahmen von Umweltbildungsveranstaltungen werden die Umweltpädagogen der Naturschutzstation Östliche Oberlausitz zum Thema Wald, Trockenheit und Folgen des Klimawandels für unseren Wald informieren. Im Anschluss werden in öffentlichen Veranstaltungen Bäume gepflanzt. Eichen, die typisch für die Oberlausitz sind, werden gemeinsam an verschiedenen Standorten in der Region gepflanzt. Alte Obstsorten sollen die Streuobstwiese an der Förstgener Mühle erweitern, die ein wertvolles Biotop für Insekten bieten werden und beim Besuch der Förstgener Erlebnis-Mühle besichtigt werden können. Die Streuobstwiese mit einer grosser Artenvielfalt bietet Interessierten die Möglichkeit, auf engsten Raum viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu beobachten und ist daher für die Umweltbildung von grosser Bedeutung.
Begleiten werden uns Experten aus dem Naturschutz, der Forstwirtschaft, den Gemeinden aber auch von den Baumschulen. Neben dem Wissenserwerb steht das praktische Tun im Vordergrund. Spiel und Spaß und das Erleben in der Gemeinschaft hilft zusätzlich, soziale Kompetenzen zu entwickeln.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das Ziel ist es, den Kauf der zu pflanzenden Bäume zu ermöglichen und damit den praktischen Teil der Umweltbildungveranstaltung zum Thema „Wald im Klimawandel“ zu ermöglichen. Die Spenden unterstützen die Umweltbildungsarbeit der Naturschutzstation Östliche Oberlausitz und ermöglichen Schülern, ohne Eigenanteile ihren „eigenen“ Baum zu pflanzen und somit einen ersten Schritt zum Klima- und Naturschutz zu machen. Die Bäume spielen neben dem pädagogischen Ziel natürlich eine wichtige Rolle in der Natur: sie liefern Sauerstoff, binden Kohlendioxid, bieten Schatten, Schutz und Nahrung für Tiere und sind ein sehr wichtiger Bestandteil des Stoff- und Wasserkreislaufs der Natur. Ziel des Projekts ist es somit, die Bevölkerung an notwendigen Naturschutzmassnahmen teilhaben zu lassen und das Interesse daran zu stärken.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Als Folge von vergangenen Trockenjahren und Hitzerekorden wurden die Waldbestände in der Lausitz immens geschädigt. Der Trockenstress schwächt die Bäume und macht sie anfälliger für Krankheiten und Insektenbefall. Ende 2019 war schätzungsweise nur noch jeder vierte Baum gesund.
Um dieser dramatischen Entwicklung etwas entgegen zu setzen, aber auch um das dringend notwendige Verständnis für die Problematik des Waldsterbens in der Bevölkerung zu erlangen, sollen möglichst viele Bewohner der Lausitz in das vorliegende Projekt eingebunden werden.
Der Focus des Projekts liegt auf der Umweltbildung für Schulkinder und Jugendliche. Im Rahmen von Projekttagen werden Umweltpädagogen über den Einfluss des Klimawandels auf das Ökosystem Wald informieren. Die Teilnehmer werden die Veränderungen im Boden, in den Waldschichten, der Luft und auch in der Stadt durch extreme Trocken- und Hitzezeiten erarbeiten und verstehen. Gemeinsam mit Schülern sollen dann Baumpflanzaktionen in der Region organisiert werden, bei der alle Altersklassen mithelfen können. Die neugepflanzten Bäume sollen nicht nur als CO2-bindende Maschinen dienen, sondern als Schutzräume für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen zwischen offenen Feldern.
Die Pflanzaktion wird von Förstern und Landschaftspflegern begleitet, um fachgerechte Arbeit sicher zu stellen. Die Beobachtung und Pflege der Bäume kann in den folgenden Jahren von den Schülern selbst und anderen freiwilligen Helfern übernommen werden. Die entstandene Beziehung zwischen den Schülern und „ihrem Wald“ kann eine grundlegend neue Einstellung zur Natur bewirken und somit langfristigen Vorteil bringen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld wird ausschließlich für den Kauf von standortgerechten Laubbäumen und seltenen und zu erhaltenen Obstbäumen verwendet. Dafür arbeiten wir mit der Baumschule Wendler aus Weißenberg zusammen. Ein Baum kostet zwischen 32 und 48 €. Flächen, welche zu bepflanzen wären befinden sich in Förstgen (Streuobstwiese), Kreba (Kindergarten und Park), Dauban, Kleinsaubernitz u.v.m.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen der Vorstand, die Vereinsmitglieder und bei der praktischen Umsetzung ganz konkret die 10 Mitarbeiter*Innen der Naturschutzstation Östliche Oberlausitz e.V. Wir wurden 1991 gegründet, um die Landschaftspflege und den Artenschutz im Biosphärenreservat der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft zu fördern. Mittlerweile führen wir über 700 Umweltbildugnsveranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Jahr durch, engagieren uns im Artenschutz und pflegen mit der einzigen Biotoppflegeschäferei Ostsachens zahlreiche wertvolle Biotope.
Natürlich stehen auch die Bewohner der Dörfer hinter dem Projekt, die von den neugepflanzten Bäumen profitieren sowie die verantwortlichen Gemeinden.

Was ist die Fundingschwelle?

Für mindestens 50 Bäume und Verbissschutz benötigen wir 2.800 €.
Impressum
Naturschutzstation "Östliche Oberlausitz" e.V.
Annett Hertweck
Dorfstraße 36
02906 Mücka Deutschland

Hinweis auf Europäische OS-Plattform:

Nach der EU-Verordnung Nr. 524/2013 über die Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten ist für Verbraucher die Möglichkeit vorgesehen, Streitigkeiten mit Unternehmern im Zusammenhang mit Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen außergerichtlich über eine Online-Plattform (OS-Plattform) beizulegen. Diese Plattform wurde von der EU-Kommission eingerichtet und über den folgenden Link zugänglich gemacht: http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (vgl. § 36 VSBG).


Project-ID: 1355