Über unser Projekt
Worum geht es in diesem Projekt?
Das denkmalgeschützte ehemalige Bahnhofshotel/Kulturhaus mit
Saal und Bühne, Veranstaltungsräumen und 28 Zimmern befindet sich
seit 1999 im leerstandsbedingten Rohbauzustand mit zahlreichen Bau-
und Nässeschäden sowie Zerstörungen an der historischen
Substanz. Durch Sanierungsmaßnahmen soll durch weitgehende
Erhaltung und Ausnutzung vorhandener Strukturen, aber auch durch
grundlegenden Neuaufbau nach Verfall der annähernd historische
Zustand wieder hergestellt werden. Das Gebäude ist z.Z. nicht bzw.
nur provisorisch in wenigen Räumen nutzbar. Mit Hilfe von
Fördermitteln soll in 2026 der Innenausbau im Erdgeschoß begonnen
werden, wo durch Ersatz oder Aufarbeitung der vielfach nicht mehr
nutzbaren Fußböden, zerstörten oder fehlenden Türen und Fenster
sowie Wand- und Deckengestaltung kombiniert mit moderner
Erschließung die Voraussetzungen für die vorgesehenen
multifunktionalen Nutzungen geschaffen werden. Auch die Sanierung
des Hauptdaches ist dringend in 2026 erforderlich.
Die Gebäudevoraussetzungen sind ungewöhnlich und einmalig für
dörflich geprägte Gebiete und als historisch wertvoll anzusehen.
Das Vorhaben ermöglicht nach vollständiger Instandsetzung die
Vereinigung von bühnengeprägter Kulturstätte (300 Plätze) mit
Veranstaltungs- und Ausstellungsräumen mit Catering-Möglichkeit
(Küche), Kinoangebot, Bürgertreff, Versorgungsangebot für
Bürger- und Schüler (Internet-Cafe), Verwaltungssitz Gemeinde,
Gemeinde-Bibliothek, Vereinsräume,
Übernachtungs-möglichkeit/Zimmervermietung, Büroflächenangebot
– Co-working-spaces, Kinder- und Jugendtreff sowie Räume für
außerschulische Bildungsangebote (Musik, Kunst, Hand-werk,
Nachhilfe).
Der noch junge gemeinnützige Verein hat in 2025 durch Erwerb den
Gebäudekomplex vor weiterem Verfall bewahrt und aktuell mit viel
ehrenamtlichem Engagement erste Aufräum-, Sicherungs- und
Reparaturarbeiten vollzogen. Er verfügt aber nur über wenig
Eigenmittel für die tatsächliche Sanierung und die
Inanspruchnahme der nötigen Fördermittel
Wer ist die Zielgruppe?
Mit der Sanierung des Gebäudes kann das Nutzungskonzept
umgesetzt werden. Es sieht vor, den Vereinen des Dorfes, den 3
Schulen, der Gemeinde, Unternehmen und den Bürgern wieder
ganzjährig nutzbare multifunktionale Räumlichkeiten zu geben.
Investitionsvorhaben schafft Möglichkeiten für dauerhafte
vielfältige bürgerschaftliche, kulturelle und außerschulische
Angebote im musikalischen, künstlerischen und handwerklichen
Bereich. Zudem steht mit der neuen Begegnungsstätte den
Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde wie auch des Umlandes
erstmals nach Jahrzehnten wieder eine Räumlichkeit für Feiern,
Kinobesuch und kulturelle Großveranstaltungen zur Verfügung.
Der Aufruf zur Unterstützung richtet sich daher an alle
Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Beetzendorf in jeglichen
Altersgruppen, aber auch an die im weiteren Umfeld, an ehemalige
Bewohner und Nutzer des damaligen Kulturhauses, Kulturschaffende
sowie Förderer kultureller Einrichtungen, Freunde der Erhaltung
historischer Bausubstanz und Unterstützer ehrenamtlichen
Engagements und örtlicher Aktivitäten.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Die Umsetzung des Projektes schafft für den Raum Beetzendorf
und die westliche Altmark neue und innovative Möglichkeiten für
kulturelle Aktivitäten und größere Veranstaltungen. Vielen
Menschen sind die vielfältigen und vielzähligen Veranstaltungen
und Nutzungen vor 1989 im Rahmen des damaligen Kulturhauses noch
bekannt. Dafür fehlen heute geeignete bauliche Objekte. Große
kulturelle Veranstaltungen sind derzeit nur auf der historischen
Freilichtbühne im Park möglich, aber wetterbedingt nur
eingeschränkt durchführbar.
Eine Wiederbelebung des historischen Bahnhofshotels bietet
strukturell trotz seines teils desolaten Zustandes und wegen seiner
zentralen Lage im Ortskern beste Voraussetzungen für die
ganzjährige Bereitstellung großer und kleiner multifunktional
nutzbarer Räume für Vereine und Bürger, Jung und Alt, Kommune
und Selbständige.
Über ein gemeinschaftliches Engagement im Rahmen des
gemeinnützigen Vereins können örtliche private,
gesellschaftliche, kulturelle, künstlerische und sportliche
Bedürfnisse in Eigenregie organisiert und befriedigt werden. Durch
die Angebotsschaffung und -erweiterung, die Koordination und
Vernetzung der örtlichen Akteure, Konzentration an historischem
zentralen Ort, gemeinschaftlicher demokratischer
Teilhabemöglichkeit an der Ortsentwicklung und dem
Aktivitätsangebot wird die Dorfgemeinschaft gestärkt und die
Attraktivität des Ortes und der Region verbessert.
Wer dieses Ziel und dessen Realisierung für sinnvoll, umsetzbar
und unterstützenswert hält, macht mit einem finanziellen Beitrag
die Vision dieses Projekt tatsächlich realisierbar.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Mit Hilfe von Fördermitteln soll in 2026 der Innenausbau im
Erdgeschoß (ca. 250.000 €)begonnen werden, wo durch Ersatz oder
Aufarbeitung der vielfach nicht mehr nutzbaren Fußböden,
zerstörten oder fehlenden Türen und Fenster sowie Wand- und
Deckengestaltung kombiniert mit moderner Erschließung die
Voraussetzungen für die vorgesehenen multifunktionalen Nutzungen
geschaffen werden. Auch die Sanierung des Hauptdaches ist dringend
in 2026 erforderlich. Die gespendeten Gelder sollen die Aufbringung
der nötigen Eigenmittel unterstützen und weitere Arbeiten
ermöglichen.
Vorgesehen sind: 1. Erstellung eines Planungskonzeptes auf Basis
des Nutzungskonzeptes des Fördervereins i.V.m.
denkmalpflegerischen Erfordernissen für die Substanzerhaltung. 2.
Beseitigung von Baumängeln aus Leerstand und Verfall sowie nicht
denkmalgerechter oder nutzungsstörender Ein- und Anbauten wie
Zwischendecken und -wände, eingefallenem Toilettentrakt (ca. 1970
DDR), Schornstein (DDR) und eingestürzten Innenhofanbauten und
vermauertem historischem Innenhofzugang. 3. Baufreiheit herstellen
für Rekonstruktion und Substanzerhaltungs-maßnahmen, wie Abriß
von maroden schwammbefallenen Holzeinbauten (Fußböden, Paneele),
Deckeneinbauten, Übermalungen, Tapeten, Rohrleitungen und
Kabeln.
4. Substanzerhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen in der 1.
Nutzungsebene Erdgeschoß mit Haupthaus und Wintergarten
(Zwischenbau), Saal mit Bühnentrakt sowie Seitentrakt. Darin
enthalten sind u.a. Erneuerung der Fußböden, Fenster, Türen und
Paneele, Treppenhaus, Elektroinstallation, Wärmedämmung,
Toilettentrakt, Wand- und Deckensanierung sowie Malerarbeiten. 5.
Anbindung und Neustrukturierung der Erschließung mit Wasser und
Abwasser und der Energieversorgung mit Strom und Wärme
gebäudeintern und ggf. extern. (Ein Heizungssystem fehlt völlig,
die alte Zentralheizung im Keller auf Kohlebasis ist verrostet und
defekt. Eine sinnvolle Versorgung im Endausbauzustand ist durch
regenerative Quellen geplant.
Wer steht hinter dem Projekt?
Getragen und strukturiert werden die Rekonstruktionsmaßnahmen
und die künftige Nutzung durch den gemeinnützigen Förderverein
"Kulturhaus Beetzendorf" e.V., der im Dezember 2024
gegründet wurde. Als nun neuer Eigentümer will und wird er das
denkmalgeschützte Ensemble vor dem drohenden Verfall bewahren und
ihm eine gemeinsam tragbare Zukunftsperspektive geben. Die aktuell
erst 25 Mitglieder haben mit Durchführung vielfältiger
Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder unter Einbeziehung weiterer
freiwilliger projektunterstützender örtlicher Akteure/Bürger mit
umfänglichen Aufräumarbeiten, die Beseitigung von Baumängeln aus
Leerstand und Verfall sowie nicht denkmalgerechter oder
nutzungsstörender Ein- und Anbauten sowie dem Abriß von maroden
schwammbefallenen Holzeinbauten (Fußböden, Paneele),
Deckeneinbauten, Übermalungen, Tapeten, Rohrleitungen und Kabeln
begonnen.
Die Gemeinde Beetzendorf ist kann frühestens 2027 wieder einen
Haushalt erstellen und ist daher momentan nicht in der Lage, den
Förderverein und das Projekt wesentlich zu unterstützen.
Was ist die Fundingschwelle?
Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt das Projekt?
Worum geht es bei den Zielen genau?
Mit der Kraft der Gemeinschaft schaffen wir eine bessere Zukunft. Mehr Info
Primäres Nachhaltigkeitsziel
Nachhaltige Städte und GemeindenHistorische und denkmalgeschützte Gebäude werden vor dem Verfall bewahrt, Leer-stand wird beseitigt, eine neue Angebotsschaffung und -erweiterung mit der Sanierung schafft den Vereinen des Dorfes, den 3 Schulen, der Gemeinde, Unternehmen und den Bürgern wieder ganzjährig nutzbare multifunktionale Räumlichkeiten für vielfältige bürgerschaftliche, kulturelle und außerschulische Angebote. Das Vereinsprojekt ermög-licht Teilhabe an der Ortsentwicklung, stärkt Attraktivität und Dorfgemeinschaft.
Das Projekt zahlt außerdem auf diese Ziele ein
Gesundheit und Wohlergehen Hochwertige Bildung Partnerschaften zur Erreichung der ZieleWirkungslogik des Projektes
Angestrebter Beitrag für die Gesellschaft
Bestehende Ressourcen werden wieder nutzbar gemacht, Kosten für Neubau eingespart, damit örtliche Bedarfe für Angebotsaktivitäten abgedeckt, die kulturelle Tradition und Vielfalt und Attraktivität und Entwicklung im ländlichen Raum gestärkt.
Erhoffte Änderung im Leben/Handeln derer, die wir erreichen
Über ein gemeinsames Engagement im Rahmen des Vereins können örtliche private, gesellschaftliche, kulturelle, künstlerische und sportliche Bedürfnisse in Eigenregie organisiert und befriedigt werden, Räume und Angebote für örtliche Akteure entstehen
Was wir mit diesem Projekt tun (Maßnahmen) und wen wir damit erreichen
Mit Fördermitteln soll 2026 der Innenausbau im Erdgeschoß (ca. 250.000 €)begonnen werden mit Ersatz oder Aufarbeitung von Fußböden, zerstörten oder fehlenden Türen und Fenster sowie Wand- und Deckengestaltung, aber auch der technischen Infrastruktur.
Was wir in das Projekt investieren
Mit Beiträgen und Spenden, vielen Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und von Unterstützern, mit örtlichen Firmen und regionalen Materialien soll die Substanz erhalten, aufgearbeitet oder erneuert werden, bei parallel laufenden Kulturangeboten.