Über unser Projekt
Worum geht es in diesem Projekt?
Unsere Kreativ-Werkstatt am Töpfertisch ist seit vielen Jahren
ein fester und geschätzter Bestandteil unseres Ganztagsangebots.
Schüler:innen aller Jahrgangsstufen von Klasse 1 bis 13 nutzen die
Töpferwerkstatt im Kunstunterricht, in Lernwerkstätten, bei
Nachmittags-Ateliers und in den Ferien. Hier entstehen in
konzentrierter Atmosphäre kleine Kunstwerke, die bei Ausstellungen
präsentiert, auf Basaren verkauft oder stolz mit nach Hause
genommen werden.
Doch seit über 25 Jahren ist unser Brennofen im Einsatz – und
hat nun seine Grenzen erreicht. Die Schüler:innen töpfern zwar
weiterhin mit Begeisterung, doch ihre Werke können nicht mehr
gebrannt werden. Die Werkstücke bleiben unvollendet, die Freude
über das fertige Produkt bleibt aus. Auch das Inventar und die
Möbel sind stark abgenutzt und entsprechen nicht mehr den
Anforderungen einer zeitgemäßen, inklusiven Lernumgebung.
Mit diesem Projekt möchten wir die Töpferwerkstatt komplett
erneuern: ein moderner Brennofen, frisches Material (Ton, Glasuren,
Werkzeuge) und funktionales Mobiliar sollen unseren Schüler:innen
wieder ermöglichen, ihre kreativen Ideen vollständig
umzusetzen.
Töpfern fördert weit mehr als handwerkliches Geschick. Unsere
Schüler:innen entwickeln:
- Feinmotorik und Fingerfertigkeit
- Geduld und Ausdauer beim mehrstufigen Arbeitsprozess
- Kreativität und räumliches Vorstellungsvermögen
- Selbstwirksamkeit durch sichtbare Ergebnisse
- Konzentrationsfähigkeit und Achtsamkeit
- Soziale Kompetenzen durch gemeinsames Arbeiten.
Die gemeinsame kreative Arbeit stärkt Toleranz, Respekt und
demokratisches Miteinander. Als inklusive Schule beziehen wir
Schüler:innen mit allen Förderbedarfen ein. Das Arbeiten mit Ton
ist unmittelbar, sinnlich und barrierefrei – jede:r kann auf
seinem Niveau erfolgreich sein. Mit dem Projekt sichern wir dieses
wertvolle Angebot langfristig und ermöglichen allen Schüler:innen
wieder vollständige, erfüllende Töpfererlebnisse.
Wer ist die Zielgruppe?
Gemeinsam für die Kinder:
Hinter diesem Projekt stehen Pädagog:innen und weitere
Mitarbeiter:innen, die täglich erleben, wie wichtig kreative
Freiräume für die Entwicklung junger Menschen sind. Eltern, die
sich aktiv einbringen. Und vor allem: 289 Schüler:innen, die
darauf warten, ihre Kunstwerke endlich wieder vollenden zu
können.
Besonders wichtig: Als inklusive Schule beziehen wir Schüler:innen mit allen Förderbedarfen, wie sozial-emotionalem Schwerpunkt, Kinder mit geistiger oder Lernbeeinträchtigungen selbstverständlich ein.
Wir sind eine Schulfamilie, die seit fast 28 Jahren beweist: Gemeinsam geht mehr!
Töpfern fördert ganzheitlich: Kinder verbessern spielerisch ihre Feinmotorik, Konzentration und Ausdauer. Beim kreativen Arbeiten mit Ton erleben sie Selbstwirksamkeit – und lernen, eigene Ideen in greifbare Werke zu verwandeln. Ein Mix aus Handwerk, Staunen, Stolz, Fantasie und jede Menge Spaß.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Weil kreative Bildung keine Frage des Geldes sein darf –
sondern ein Recht für alle Kinder und Jugendlichen!
Unsere Töpferwerkstatt ist mehr als ein Raum mit Ton und
Werkzeugen. Sie ist ein Ort, an dem Schüler:innen aller
Altersstufen und Fähigkeiten gemeinsam erschaffen, experimentieren
und über sich hinauswachsen. Hier zählt nicht die Schulnote,
sondern die eigene Idee. Hier ist Platz für ruhige und lebhafte
Kinder, für Perfektionist:innen und Experimentierende, für Kinder
mit und ohne Förderbedarf.
Ihre Unterstützung wirkt direkt:
Mit einem neuen Brennofen und frischem Material ermöglichen Sie
hunderten Schüler:innen pro Jahr wieder vollständige
Erfolgserlebnisse. Kinder sehen, wie aus einer formlosen Masse
durch ihre eigenen Hände etwas Einzigartiges entsteht. Diese
Selbstwirksamkeitserfahrung ist besonders für benachteiligte oder
beeinträchtigte Kinder unbezahlbar wertvoll.
Bildung fürs Leben:
Töpfern vermittelt Kompetenzen, die weit über den Kunstunterricht
hinausgehen: Geduld in einer schnelllebigen Welt, Konzentration
trotz Ablenkung, Frustrationstoleranz beim Scheitern, Stolz beim
Gelingen. Fähigkeiten, die junge Menschen in einer komplexen Welt
dringend brauchen.
Inklusion ganz praktisch:
In unserer Werkstatt lernen Kinder mit unterschiedlichsten
Voraussetzungen Seite an Seite. Ein Kind mit Förderbedarf formt
neben einem Gymnasiasten – beide konzentriert, beide erfolgreich.
So entsteht gelebte Toleranz und Respekt, die Grundlage für eine
friedliche, gerechte Gesellschaft.
Nachhaltige Wirkung:
Ein Brennofen hält Jahrzehnte. Ihre Unterstützung heute kommt
Generationen von Schüler:innen zugute. Die Werkstatt wird nahezu
täglich genutzt. Ihre Investition zahlt sich tausendfach aus.
Regionale Verbundenheit:
Sie stärken Bildung direkt vor Ort, in Ihrer Region. Vielleicht
hat Ihr eigenes Kind, oder ein Nachbarskind später Freude an
dieser Werkstatt. Sie investieren in die Zukunft junger Menschen in
Mittelsachsen. Jeder Funke zählt!
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Die Mittel fließen in die Erneuerung unserer Töpferwerkstatt.
Wir legen größten Wert auf Transparenz und verantwortungsvollen
Umgang mit Ihren Spenden.
Konkrete Verwendung:
1. Neuer Brennofen (Hauptposition)
Anschaffung eines modernen, energieeffizienten Brennofens mit
ausreichender Kapazität für unseren Ganztagsbetrieb. Der neue
Ofen ermöglicht zuverlässiges Brennen bei optimaler
Temperatursteuerung und gewährleistet, dass die Schülerwerke
endlich wieder vollendet werden können.
2. Ton und Glasuren
Beschaffung hochwertiger Tonmassen in verschiedenen Härtegraden
– passend für kleine Kinderhände bis hin zu anspruchsvollen
Projekten der Oberstufe. Ungiftige, lehrplangerechte Glasuren in
vielfältigen Farben für kreative Gestaltungsmöglichkeiten.
Ausreichende Mengen.
3. Werkzeuge und Zubehör
Professionelles Töpferwerkzeug: Modellierhölzer, Schlingen,
Schwämme, Drehscheiben-Zubehör, Aufbewahrungsmaterialien. Alles,
was für qualitatives Arbeiten notwendig ist und lange hält.
4. Möbel und Ausstattung
Robuste, höhenverstellbare Arbeitstische für inklusive Nutzung,
stabile Regalsysteme zur sachgerechten Lagerung der Werkstücke
während der Trocknungsphase, ergonomische Sitzgelegenheiten.
Beschaffung und Umsetzung:
Nach erfolgreicher Finanzierung holen wir umgehend Angebote ein und
wählen nach pädagogischen und wirtschaftlichen Kriterien aus. Die
Lieferung und Installation erfolgt möglichst in den Ferien, damit
der laufende Betrieb minimal gestört wird.
Nachhaltigkeit:
Wir achten auf Qualität statt Quantität – langlebige Geräte
und Materialien, die jahrzehntelang halten. Der neue Brennofen wird
energieeffizient sein und damit auch langfristig Betriebskosten
senken.
Dokumentation:
Sie sehen konkret, was Ihre Spende bewirkt hat. Ihre Spende wird
sorgfältig, zielgerichtet und nachhaltig eingesetzt – für
leuchtende Kinderaugen und vollendete Kunstwerke!
Wer steht hinter dem Projekt?
Die Freie Gemeinschaftliche Schule Maria Montessori in Freiberg
ist eine Schule in freier Trägerschaft des Christlichen
Schulvereins Freiberg e.V. Seit 1998 lernen hier Kinder und
Jugendliche von der 1. bis zur 13. Klasse gemeinsam unter einem
Dach – in Grundschule, Oberschule und Gymnasium.
Unser Bildungsverständnis:
Wir arbeiten nach reformpädagogischen Leitlinien, insbesondere
nach den Prinzipien Maria Montessoris: „Hilf mir, es selbst zu
tun." Eigenverantwortliches Lernen, individuelle Förderung
und ganzheitliche Entwicklung stehen im Mittelpunkt unserer
pädagogischen Arbeit. Jedes Kind wird in seinem eigenen Tempo und
mit seinen individuellen Stärken wahrgenommen und begleitet.
Gelebte Inklusion:
Wir leben Inklusion! Aktuell lernen bei uns u.a. Schüler:innen mit
Lern- (L) und geistigen Beeinträchtigungen (G) sowie Schüler mit
sozial-emotionalem Förderbedarf gemeinsam mit allen anderen
Kindern und Jugendlichen. Diese Vielfalt ist unser Reichtum und
prägt unser tägliches Miteinander.
Unser Team:
Rund 60 Pädagog:innen – Lehrer:innen, Erzieher:innen,
Sozialpädagog:innen und Einzelfallhelfer:innen – gestalten
gemeinsam den Schulalltag für etwa 289 Schüler:innen.
Multiprofessionelle Zusammenarbeit ermöglicht es uns, jedes Kind
bestmöglich zu fördern und zu begleiten.
Die Töpferwerkstatt – ein Gemeinschaftsprojekt:
Externe Fachkräfte bringen ihr künstlerisches Know-how ein,
Eltern investieren freiwillig Stunden ihrer Zeit, und auch
hausinterne pädagogische und sonstige Mitarbeiter:innen begleiten
die Schüler:innen beim kreativen Schaffen. Diese Mischung aus
Professionalität und ehrenamtlichem Engagement macht die Werkstatt
zu einem lebendigen Ort der Begegnung.
Trägerschaft:
Der Christliche Schulverein Freiberg e.V. trägt unsere Schule seit
ihrer Gründung. Als gemeinnütziger Verein steht er für
werteorientierte Bildung, die jeden Menschen in seiner
Einzigartigkeit respektiert. Wir sind eine Schulfamilie - Gemeinsam
geht mehr!
Was ist die Fundingschwelle?
Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt das Projekt?
Worum geht es bei den Zielen genau?
Mit der Kraft der Gemeinschaft schaffen wir eine bessere Zukunft. Mehr Info
Primäres Nachhaltigkeitsziel
Hochwertige BildungUnsere Kreativ-Werkstatt fördert ein friedliches Miteinander durch gemeinsames kreatives Schaffen. Beim Töpfern lernen Schüler:innen Geduld, Respekt und demokratische Prozesse – jede Stimme zählt, jedes Werk hat Wert. Die inklusive Arbeit am Brennofen stärkt Zusammenhalt und Toleranz über alle Unterschiede hinweg. Konflikte werden konstruktiv gelöst, Verantwortung gemeinsam getragen. So entstehen nicht nur Kunstwerke, sondern soziale Kompetenzen für eine gerechte, friedliche Gesellschaft.