Ein Projekt aus der Region der Ostsächsische Sparkasse Dresden

Wladimir Kaminer - Gast der Jüdischen Woche Dresden

1.015 €
28 % Fundingschwelle erreicht
7
Unterstützer
Projekt beendet

Wladimir Kaminer gibt als Festivalkünstler eine Lesung und berichtet auf scheinbar naive und dennoch zutiefst hintergründige Art aus der russisch-jüdisch-deutschen Zwischenwelt. Im Anschluss steigt die traditionelle Russendisko.

Ort Dresden
Kategorie Veranstaltungen

Über unser Projekt

Worum geht es in diesem Projekt?

Wladimir Kaminer wird als Künstler der Jüdischen Musik- und Theaterwoche in Dresden eine Lesung veranstalten. Gemeinsam mit seinem ukrainischen DJ-Kollegen Yuriy Gurzhy wird er außerdem zur Russendisko aufspielen. Beides lief bereits als äußerst erfolgreiche Kombination in den vergangenen Jahren an anderen Spielorten. Es vereint eine abwechslungsreiche und tiefsinnige Lesung mit der Ausgelassenheit russisch-jüdischer Kultur - sozusagen Theorie & Praxis an einem Abend.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Der rote Faden der diesjährigen Jüdischen Woche behandelt den historischen Wendepunkt des russischen Judentums zwischen Aufbruch und Nostalgie ab Anfang der Achtziger Jahre. Wladimir Kaminer kam als sogenannter Kontingentflüchtling und russischer Jude 1990 nach Deutschland und versteht wie kein anderer Autor diesen biografischen und kulturellen Bruch zu beschreiben. Die Lesung soll die Dresdner Bürger auf humorvolle Art an dieses Thema heranführen und "seine" Juden als Nachbarn und Menschen besser verstehen zu lernen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wladimir Kaminer ist einer der gefragtesten deutschen Gegenwartsliteraten. Wir möchten ihn gern nach Dresden holen und so dem Programm der Jüdischen Musik- und Theaterwoche einen großartigen Künstler hinzufügen. Für die Lesung mit anschließender Russendisko möchten wir gern sozialverträgliche Preise anbieten können.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Von den Spenden werden anteilig Honorar, Reisekosten Übernachtung, Saalmiete und Technik bezahlt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden e.V.
Als besonderer und deutschlandweit fast einmaliger Ort für das Jiddische wurde 1997 die „Jiddische Musik- und Theaterwoche“ in Dresden gegründet. Seit 2012 wird die Arbeit unter dem Namen „Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden" fortgeführt und beschäftigt sich mit weitreichenden kulturellen Themen des Judentums. In seiner Struktur verbindet der gleichnamige Trägerverein die wichtigsten jüdischen Einrichtungen der Landeshauptstadt (Jüdische Gemeinde und Hatikva e.V.) mit dem Societaetstheater, das auch als Hauptspielstätte mitwirkt. Das Festival stellt jüdische Kultur im lokalen wie globalen Bezug vor und als Podium gelebter Multikulturalität gibt es den unterschiedlichsten Publikumskreisen Raum für Begegnungen und öffnet Zugänge zum jüdischen Leben.
Jedes Jahr dürfen wir durchschnittlich über 4.000 Besucher bei ca. 30 Veranstaltungen innerhalb zwei Wochen begrüßen und sind ein fester Bestandteil der Dresdner Kulturlandschaft geworden. Mit einem vielseitigen und hochwertigen Programm versuchen wir jährlich unser Anliegen und unseren mit der öffentlichen Förderung verbundenen Auftrag umsetzen: Zugänge zu eröffnen, Berührungsängste abzubauen.
Das Festival verfügt über ein kleines Organisationsteam mit drei freischaffenden Mitarbeitern und wird von zahlreichen Ehrenamtlichen, die im Rahmen des Festivals in allen Bereichen (u.a. Betreuung von Veranstaltungen und Künstlern, Betreuung der Lichttechnik, Verteilung der Werbematerial) helfen.

Was ist die Fundingschwelle?

Beim Erreichen der Fundingschwelle können wir Autorenhonorar, Fahrkosten und Aufenthalt in Desden begleichen. Beim Erreichen des Fundingsziel sind alle weitere Ausgaben (Miete Verastaltungsort und Technik , Werbung) begliechen.

Tags: jüdische kultur Unterstützen, spende, jüdische woche Dresden

Impressum
Jüdische Musik- und Theaterwoche e. V.
Valeriya Shishkova
Bautzener Str. 20
01099 Dresden Deutschland

Hinweis auf Europäische OS-Plattform:

Nach der EU-Verordnung Nr. 524/2013 über die Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten ist für Verbraucher die Möglichkeit vorgesehen, Streitigkeiten mit Unternehmern im Zusammenhang mit Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen außergerichtlich über eine Online-Plattform (OS-Plattform) beizulegen. Diese Plattform wurde von der EU-Kommission eingerichtet und über den folgenden Link zugänglich gemacht: http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (vgl. § 36 VSBG).