Ein Projekt aus der Region der Ostsächsische Sparkasse Dresden

CanSat (Schüler der Sekundarstufe II bauen einen Dosensatelliten)

2.085 €
Fundingschwelle erreicht
69% Fundingziel erreicht
31
Unterstützer
24 Tage

Schüler bauen einen Satelliten in Größe einer Getränkedose. Er soll so gebaut und programmiert werden, dass er mit einer Rakete in einige hundert Meter Höhe geschossen werden soll und von dort aus verschiedene Messergebnisse liefert.

Ort Dresden
Kategorie Bildung

Über unser Projekt

Worum geht es in diesem Projekt?

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits zum vierten Mal findet der CanSat-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II in diesem Jahr statt. Aufgabe ist es, einen Satelliten in der Größe einer Getränkedose zu konzipieren, zu bauen und so zu programmieren, dass er mit Hilfe eine Rakete in eine Höhe von mehreren hundert Metern geschossen werden kann, anschließend mit einem Fallschirm zurück auf den Boden gelangt und auf seinem Weg dorthin Messergebnisse zu zwei verschiedenen Aufgaben liefert. Hierbei ist die Primärmission vorgegeben, die Sekundärmission wird von den jeweiligen Teams selbst festgelegt.

Der Deutsche CanSat-Wettbewerb ist Bestandteil des internationalen CanSat-Wettbewerbs der Europäischen Weltraumbehörde (ESA). Der deutsche CanSat-Wettbewerb findet in der letzten September Woche statt, neben der Vorstellung der Projekte, dem Start der Satelliten und der Auswertung und Präsentation der Messdaten erhalten die Schüler und Schülerinnen dabei Einblicke in aktuelle Raumfahrtprogramme und Forschung durch den Besuch verschiedener Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Sieger des Deutschen Wettbewerbs werden am Europäischen Wettbewerb teilnehmen und die Bundesrepublik Deutschland dort kompetent vertreten.

Alle wichtigen Informationen können Sie auch hier nachlesen: http://www.cansat.de/

Das Team des DLR-School-Lab der TU Dresden trägt den Namen PosiTUne Saxonia und gehört zu den 10 Teams, die sich durch ihr gutes Konzept unter allen Bewerbern für die Teilnahme am Wettbewerb qualifizieren konnten.

Wir sind ein Team aus fachlich interessierten Dresdner Schülern und werden von Luft- und Raumfahrtstudenten der TU Dresden unterstützt. Wir treffen uns wöchentlich und arbeiten an den verschiedenen Komponenten des Dosensatelliten. Das gesamte Projekt ist eng an eine echte Weltraummission angelegt, da im Wesentlichen dieselben Phasen durchlaufen werden: Planung der Mission, Konstruktion des Satelliten, Test der einzelnen Komponenten und des Gesamtsystems, Durchführung der Mission, Aufbereitung und Auswertung der Daten, Präsentation der Ergebnisse. So soll CanSat engagierten und begabten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu einer ersten praktischen und authentischen Erfahrung mit einem Raumfahrtprojekt bieten, sie fördern und gleichzeitig ihren zukünftigen Bildungsweg ebnen. Im vergangenen Jahr belegte das Dresdner Team den 3. Platz von 10 Teilnehmern, so dass wir entsprechend motiviert in den Wettbewerb 2017 gehen.

Neben der vorgeschriebenen Primärmission (Messung von Luftdruck und Temperatur) haben wir uns als Sekundärmission für die Bestimmung von Geschwindigkeit und Flugrichtigung des CanSat mit Hilfe des Dopplereffekts entschieden. Gerade die Positions- und Geschwindigkeitsbestimmung gegenüber einem fremden, unbekannten Objekt im Weltraum stellt bisher immer wieder eine komplexe Aufgabe dar, wie z.B. bei der Rosettomission sehr deutlich wurde. Ein Satellit könnte dadurch auf einem fremden, unbekannten Objekt landen indem er seine Sinkgeschwindigkeit und Richtung über die Frequenzverschiebung aufgrund des Dopplereffektes bestimmt. Im Vakuum des Weltraums müsste hierfür natürlich der elektromagnetische Dopplereffekt verwendet werden, die Atmosphäre der Erde erlaubt es uns aber unser System hier zunächst mit dem akustischen Dopplereffekt zu testen und deren Funktionsweise zu belegen.

Zudem hat auch bereits die Konstruktion unseres CanSats begonnen als auch die Programmierung sowohl zur Erfüllung der Primär- und Sekundärmission.

Für die anfallenden Kosten zur Entwicklung/Programmierung/Tests des Dosensatelliten suchen wir nun einen Finanzpartner, der Interesse an unserem Projekt findet und bereit ist, uns diesbezüglich zu unterstützen.

Unsere Passion für zukunftsweisende Technologien treibt uns an, neue Maßstäbe zu setzen. Wir nehmen die Herausforderung an und möchten weitere Kompetenzen erwerben. Wir möchten unsere Interessen zu einem späteren Zeitpunkt zum Beruf zu machen und das daraus gewonnene Know-How der gesamten Gesellschaft zur Verfügung zu stellen und bleibende Werte für künftige Generationen zu schaffen. Die Raumfahrt und die Erforschung des Weltalls werden in vielerlei Hinsicht auch zukünftig eine hohe Bedeutung für die Gesellschaft u. a. in den Bereichen Forschung, Politik, Energiegewinnung und Industrie haben.

Wir würden uns daher freuen, wenn wir Partner für die Unterstützung unseres Projektes gewinnen könnten.


Dominik Frisch
(Schüler der 9. Klasse am HEG Dresden)
Öffentlichkeitsbeauftragter Team PosiTUne Saxonia

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Wir sind das einzige Team aus Sachsen, das sich für eine Teilnahme qualifizieren konnte und möchten unser Team, das DLR_School_Lab, unsere Heimatstadt und das Bundesland Sachsen bei dem bundesweiten Wettbewerb kompetent vertreten und uns für das Finale und einen zweiten Start unseres CanSat qualifizieren. Wir hoffen, dass Unternehmen oder auch private Investoren aus dem Bereich Maschinenbau, Forschung, Antriebstechnik, Flugtechnik, Jugendförderung etc. gewinnen können.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wir sind ein Team aus fachlich interessierten Dresdner Schülern und Raumfahrtstudenten der TU Dresden. Wir arbeiten an den verschiedenen Komponenten des Dosensatelliten, der als Modell einer echten Weltraummission vorgesehen ist, da im Wesentlichen dieselben Phasen durchlaufen werden: Planung der Mission, Konstruktion des Satelliten, Test der einzelnen Komponenten und des Gesamtsystems, Durchführung der Mission, Aufbereitung und Auswertung der Daten, Präsentation der Ergebnisse. So soll CanSat engagierten und begabten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu einer ersten praktischen und authentischen Erfahrung mit einem Raumfahrtprojekt bieten, sie fördern und gleichzeitig ihren zukünftigen Bildungsweg ebnen. Gleichzeitig ist es wichtig, Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort - auch im Hinblick auf die Förderung zukünftiger Wissenschaft(ler) - ins Gespräch zu bringen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die erzielten Beträge werden in die Bauteile des Dosensatelliten investiert, die für die reine Konstruktion und die Programmierung notwendig sind. Außerdem werden die Reisekosten (Anreise, Übernachtung und Verpflegung) des Teams zum Start des Satelliten anlässlich der World Space Week im September in Bremen hiervon gedeckt werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Team PosiTUne Saxonia arbeitet im Auftrag des DLR_School_Lab der TU Dresden.

Tags: PosiTUne Saxonia, Dopplereffekt, DLR_School_Lab, Dosensatellit, CanSat

Impressum
Team PosiTUne Saxonia des DLR_School_Lab der TU Dresden
c/o Jan Condé-Wolter
Junghansstraße 1 - 3
01277 Dresden Deutschland

Telefon: 0351 4887207 (DLR_School_Lab)

https://www.facebook.com/Team-Positune-Saxonia-1875952136026607/

https://positune.space/

Hinweis auf Europäische OS-Plattform:

Nach der EU-Verordnung Nr. 524/2013 über die Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten ist für Verbraucher die Möglichkeit vorgesehen, Streitigkeiten mit Unternehmern im Zusammenhang mit Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen außergerichtlich über eine Online-Plattform (OS-Plattform) beizulegen. Diese Plattform wurde von der EU-Kommission eingerichtet und über den folgenden Link zugänglich gemacht: http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (vgl. § 36 VSBG).