Über unser Projekt
Worum geht es in diesem Projekt?
Wir, die Akademische Fliegergruppe (Akaflieg) der TU Dresden, bauen ein einzigartiges Segelflugzeug: ein fliegendes Labor. Dieses Flugzeug soll Studierenden und Forschern als flexible Plattform dienen, um die drängenden Fragen der Luftfahrt von morgen zu beantworten.
Stellen Sie es sich wie eine kleine Raumstation vor: Wir rüsten die Tragflächen mit modernster Messtechnik aus, um live zu sehen, welche Kräfte auf das Flugzeug wirken. Der Rumpf wird so konstruiert, dass Forschungsmodule (wir nennen sie "Pots") einfach angebracht und ausgetauscht werden können. So lassen sich Kameras für die Klimaforschung, neue Sensoren oder sogar umweltfreundliche Antriebssysteme im echten Flug erproben.
Als Basis nutzen wir den Rumpf eines beschädigten Flugzeugs, den wir in sorgfältiger Handarbeit komplett neu aufbauen und modernisieren. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern lehrt uns auch unschätzbar viel über Flugzeugbau.
Dieses „Labor“ wird nicht nur der Fakultät Maschinenwesen dienen. Die gesammelten Daten bieten riesiges Potenzial für viele Disziplinen: von der Elektrotechnik über die Informatik (z. B. für autonome Flugsysteme) bis hin zur Meteorologie oder sogar der Medizin (wie reagiert der Mensch auf Stress beim Fliegen?).
Mit Ihrer Unterstützung finanzieren Sie ganz konkret den Aufbau dieses Rumpfes, um unser Konzept vom Boden in die Luft zu bringen.
Wer ist die Zielgruppe?
Dieses Projekt richtet sich an alle, die an die nächste
Generation von Ingenieur:innen, Wissenschaftler:innen und
Macher:innen glauben.
Wir wollen Studierende (und auch schon Schüler:innen) dafür
begeistern, Technik nicht nur aus Lehrbüchern zu
lernen. Wir wollen sie motivieren, selbst Hand
anzulegen, zu experimentieren und durch echtes, praktisches Tun zu
lernen. Mit diesem Projekt schaffen wir eine Plattform,
die Neugier weckt und junge Talente fördert.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Weil wir mehr wollen, als nur graue Theorie zu studieren! Wir sind eine Gruppe von ambitionierten Studierenden, die voller Tatendrang sind und etwas Bleibendes erschaffen wollen.
Wenn Sie uns unterstützen, investieren Sie in drei Dinge gleichzeitig:
Innovation: Sie fördern praxisnahe Forschung für eine sicherere, leisere und nachhaltigere Luftfahrt von morgen.
Ausbildung: Sie ermöglichen Studierenden eine Ausbildung, die kein Hörsaal bieten kann. Wir lernen hier Teamwork, Projektmanagement und das Lösen komplexer Probleme an einem echten Hightech-Projekt.
Vision: Sie werden Teil einer besonderen Geschichte. Einer Geschichte, in der junge Menschen mit ihren eigenen Händen ein Flugzeug bauen, um die Grenzen des Wissens zu erweitern.
(Und als kleiner Fun-Fact: als einzige ostdeutsche Akaflieg, nach der Wiedervereinigung bauen wir den ersten Prototypen)
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Wir setzen jeden Euro direkt für den Bau und die Zulassung des Flugzeugrumpfes ein. Das Geld fließt sofort in den Kauf von Baumaterial, Ersatzteilen, Instrumenten und die notwendigen Zulassungspapiere.
Transparenz ist uns dabei extrem wichtig. Jeder Schritt wird genau dokumentiert – so wie es in der Luftfahrt gesetzlich vorgeschrieben ist, um die offizielle Flugzulassung (den "Flugzeug-TÜV") zu erhalten.
Um die Finanzierung greifbar zu machen, haben wir zwei klare Ziele:
1. Ziel (Interne Schwelle): 25.000 € – Wir heben ab! Mit dieser Summe können wir den Rumpf und das Leitwerk (das "Heck") kaufen, die wichtigsten Reparaturen durchführen und die Basis-Instrumente einbauen. Das Flugzeug ist damit flugtüchtig – quasi wie ein Auto, das fährt, aber noch keine Extras hat.
2. Ziel (Projektziel): 45.000 € – Die volle Forschungs-Power! Erreichen wir diese Summe, können wir das fliegende Labor komplett nach unseren Wünschen ausstatten: mit modernster Messtechnik, Kamerasystemen und einer flexiblen Innenausstattung, die schnelle und effektive Forschungseinsätze erlaubt.
Und wenn mehr zusammenkommt? Sollten wir durch unsere Forschungspartner Teile günstiger bekommen oder das Ziel übertreffen, wird das übrige Geld nach Absprache mit unseren Unterstützer:innen an regionale Hilfsorganisationen gespendet oder für das nächste studentische Forschungsprojekt genutzt.
Wer steht hinter dem Projekt?
Wir sind die Akaflieg Dresden, eine studentische
Hochschulgruppe der TU Dresden, die unter dem Motto
"Forschen, Bauen, Fliegen" lebt. Wir sind ein bunt
gemischtes Team aus Studierenden verschiedenster Fachrichtungen,
die eine Leidenschaft teilen: Wir wollen die Luftfahrt
besser machen.
Bei uns wird die Theorie aus dem Hörsaal direkt in der
Werkstatt Realität. Wir sind ein Sammelbecken für
ambitionierte Luftfahrt-Enthusiasten, die den Traum leben, als
Studierende die Luftfahrt hautnah mitzuerleben und aktiv
mitzugestalten.
Was ist die Fundingschwelle?
Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt das Projekt?
Worum geht es bei den Zielen genau?
Mit der Kraft der Gemeinschaft schaffen wir eine bessere Zukunft. Mehr Info
Primäres Nachhaltigkeitsziel
Hochwertige BildungWir haben hochwertige Bildung für unser Hauptziel gewählt, weil unser erstes Wort unseres Mottos „Forschen“ lautet. Praxisbezug ist und bleibt die beste Form, einem Menschen selbstständiges, kritisches Denken und Handeln über Erfahrung und Eigeninitiative beizubringen.
Das Projekt zahlt außerdem auf diese Ziele ein
Industrie, Innovation und InfrastrukturWirkungslogik des Projektes
Angestrebter Beitrag für die Gesellschaft
Luftfahrtforschung ist der Motor des technischen Fortschritts – sie bringt nicht nur Flugzeuge in die Luft, sondern auch Ideen zum Fliegen. Dieses Projekt strebt den interdisziplinären Austausch an, um damit den Motor zum Laufen zu bringen.
Erhoffte Änderung im Leben/Handeln derer, die wir erreichen
Unser Projekt wird neue Ingenieure und Wissenschaftler großziehen, die kritisch denken und nachhaltige Lösungen finden können.
Was wir mit diesem Projekt tun (Maßnahmen) und wen wir damit erreichen
Das Projekt fördert interdisziplinären Austausch zwischen allen Fakultäten und ermöglicht Studierenden, betreut durch ihre Institute, kostengünstig praxisnahe Forschungsarbeiten mit Bezug zur Luftfahrt durchzuführen.
Was wir in das Projekt investieren
Bis zur Vorbereitung und dem Bau der Flächen hat die Akaflieg insgesamt bereit 2 Jahre aufgebracht, um an dieses Ziel zu kommen. Zur Realisierung folgen noch mehr als 2000–3000 ehrenamtliche Arbeitsstunden, um das Projekt erfolgreich abzuschließen.