Ein Projekt aus der Region Sparkasse Leipzig

"Ein Wald für Bach"

"Ein Wald für Bach"
7.691 EUR
51 % Fundingschwelle erreicht
72
Unterstützer
15 Tage
1.500 EUR

Co-Funding von
Sparkasse Leipzig

Ein „Bach-Wald“ für den Klimaschutz: Pflanzen Sie mit uns 5.000 Bäume! Als Kompensation der CO2-Bilanz des Bachfestes möchten wir in den nächsten Jahren 29 Hektar Mischwald anpflanzen. Ziel dieser Kampagne ist die Finanzierung eines weiteren Hektars

Ort Leipzig
Kategorie Tier- & Umweltschutz

Über unser Projekt

Worum geht es in diesem Projekt?

Gemeinsam möchten wir einen weiteren Hektar Bäume für das bereits 2019 ins Leben gerufene Projekt „Ein Wald für Bach“ einwerben.
Zu dem ehrgeizigen Vorhaben bewog uns eine einfache Beobachtung: Je internationaler ein Festival, desto problematischer dessen CO2-Bilanz. Das Bachfest Leipzig ist seit Jahren auf Wachstumskurs und international wie nie zuvor: Jährlich reisen Musikliebhaber von allen Kontinenten an, um die Konzerte an den historischen Bach-Stätten zu erleben, Tendenz steigend. 51 Prozent der ausländischen Besucher kommen per Flugzeug und auch die internationalen Solisten und Ensembles reisen zumeist auf diesem Weg an. Viele der inländischen Besucher bevorzugen für ihre Anreise zudem noch immer das Auto.
Diese Praxis zu ändern, liegt nicht in unserer Macht und würde Teile unseres (potenziellen) Publikums und unserer Künstler ausschließen – ein nicht auflösbares Dilemma, wenn man nicht das Grundprinzip eines international ausgerichteten Festivals in Frage stellen will.
Durch die Finanzierung eines insgesamt einmal 29 Hektar großen Mischwaldes am Rande Leipzigs will das Bachfest aber vor Ort einen sichtbaren Ausgleich schaffen. Das Anpflanzen neuer Wälder gilt als die effektivste Form, dem Klimawandel entgegenzutreten und eine langfristige CO2-Speicherung zu gewährleisten.
Der dafür gefundene Ort am Westufer des Störmthaler Sees eignet sich ideal und hat hohe Symbolkraft – aus zwei Gründen: Zum einen geniest das Dorf Störmthal unter Bach-Liebhabern gewisse Bekanntheit. Thomaskantor Johann Sebastian Bach prüfte in der Kirche einst die neuerbaute Hildebrandt-Orgel – und weihte sie mit der Kantate „Höchsterwünschtes Freudenfest“ BWV 194 ein.
Zum anderen war die Landschaft um Störmthal im 20. Jahrhundert massiver Zerstörung durch den Braunkohletagebau ausgesetzt. Heute ist an die Stelle der Störmthaler See getreten und die Schaffung neuer Waldgebiete für Mensch und Tier ist ein zentrales Element der Renaturierung und Rekultivierung der Bergbaufolgelandschaft.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das Bachfest wählt mit der Neuanpflanzung des „Bach-Waldes“ nahe des Bach-Ortes Störmthal bei Leipzig die effektivste Form, dem Klimawandel entgegenzutreten. Unser Ziel ist, am Westufer des Störmthaler Sees eine Fläche von rund 29 Hektar zu bepflanzen, die nachhaltig für Klimaschutz, CO2-Speicherung, Bodenschutz und die Aufwertung des Naherholungsgebietes sorgen wird. Insgesamt ist für den „Bach-Wald“ bis zum Jahr 2026 die Anpflanzung von 126.000 Bäumen und über 3.600 Sträuchern vorgesehen, so dass der Wald einmal bis zu 290 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr binden kann. Sollten wir das gesteckte Ziel erreichen, wird der Betrag, abzüglich der Kampagnenkosten (ca. 1.000 Euro), direkt an die Stiftung „Wald für Sachsen“ weitergeleitet und zu 100 Prozent für die Anpflanzung von mind. 5.000 Bäumen (=ein Hektar Wald) im „Bach-Wald“ eingesetzt.
Die Kampagne richtet sich an all die Personen und Institutionen, die am Bachfest Leipzig partizipieren: Gäste, Künstler, Förderer und Partner. Zum anderen aber auch an alle Liebhaber der Musik Bachs, die mit ihrem Engagement ihre eigene – durch den Konzert-Tourismus bedingte – CO2-Bilanz verbessern und/oder sich für den Klimaschutz einsetzen wollen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die zugleich simple wie effektive Maßnahme der Baum-Spende ermöglicht allen BesucherInnen, KünstlerInnen und PartnerInnen des Bachfestes, der Umwelt einen nachhaltigen Dienst zu erweisen. Baum-Spenden sorgen für besseres Klima, saubere Luft, weniger CO2, weniger Treibhauseffekt, besseren Wasserhaushalt, Sicherung der Trinkwasserversorgung, bessere Bodenfruchtbarkeit, Erosionsschutz, mehr Artenschutz, mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen, mehr nachwachsende Rohstoffe und Arbeitsplätze, eine pittoreske Landschaft sowie mehr Ruhe- und Erholungsorte für die Bevölkerung.
Wir hoffen, dass unser Engagement für den „Bach-Wald“ zum Zwecke der CO2-Kompensation Schule machen und zu einer Sensibilisierung für das Thema im internationalen Festivalwesen führen wird. Jedenfalls ist das Modell ist 1:1 auf weitere Festivals übertragbar. Der „Bach-Wald“ bei Störmthal ist selbstverständlich exklusiv, jedoch Platz für Wälder ist an jedem Festivalort. Vom Beethoven-Horst über den Händel-Hain, vom Mahler-Gehölz bis zur Wagner-Tann: Wir wünschen uns von Herzen üppige Wälder für jeden einzelnen Komponisten, dem auf dieser Welt ein Festival gewidmet ist – und dessen Musik seine Fans Jahr für Jahr zu kleineren wie größeren 'Pilgerfahrten' verführt!
Deshalb werden wir alle Unterstützer unserer Crowdfunding-Kampagne nach erfolgreichem Abschluss mit exklusiven und nachhaltig produzierten Dankeschön-Paketen belohnen, die das Herz eines jeden Bachianers höherschlagen lassen. Dabei erhält jeder Unterstützer natürlich automatisch auch das Dankeschön der jeweils niedrigeren Förderstufe(n). Denn die Dankeschön-Pakete „wachsen“ so, wie auch der „Bach-Wald“ wachsen soll!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Der gesamte Erlös der Crowdfunding-Kampagne fließt abzüglich der Kampagnenkosten in Höhe von ca. 1.000 Euro in den „Bach-Wald“. Mindestens 15.000 Euro gehen also direkt in die Anpflanzung des geplanten neuen Hektars Mischwald. Nach erfolgreichem Abschluss wird die Summe vom Bachfest an die Stiftung „Wald für Sachsen“ weitergeleitet, die die Anpflanzung 2021/2022 fachgerecht und kompetent am Störmthaler See vornehmen wird. 100 Prozent der übergebenen Summe werden in die Finanzierung der geplanten 5.000 Bäume fließen. Jedem Unterstützer der Kampagne wird eine Anwuchsgarantie für die Bäume gegeben, da die Stiftung „Wald für Sachsen“ die aufgeforstete Fläche bis zur gesicherten Kultur begleiten wird.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Initiator der Crowdfunding-Kampagne ist Prof. Dr. Michael Maul, Intendant des Bachfestes und zugleich Wissenschaftler am Bach-Archiv. Das Bach-Archiv organisiert im Auftrag der Stadt Leipzig die jährlichen Bachfeste. Die Bepflanzung des Westufers vom Störmthaler See – hier soll der „Bach-Wald“ entstehen – liegt in der Verantwortung der Stiftung „Wald für Sachsen“. Die Stiftung unternimmt seit 25 Jahren Aufforstungsprojekte. Sie hat in Sachsen bereits 1.000 Hektar Wald erstaufgeforstet und kann dank der staatlichen Finanzierung ihrer Verwaltungskosten 100 Prozent der eingehenden Spenden in die Anpflanzung von Bäumen investieren.
Informationen zum Bachfest gibt es unter www.bachfestleipzig.de
Die Homepage der Stiftung Wald für Sachsen ist unter www.wald-fuer-sachsen.de zu erreichen.

Was ist die Fundingschwelle?

Der Erlös fließt abzüglich der Kampagnenkosten in Höhe von 1.000 Euro in "Einen Wald für Bach“. Mind. 15.000 Euro gehen direkt an die Stiftung Wald für Sachsen und in die Anpflanzung eines Hektars Bach-Wald (1 Baum kostet 3 Euro, 1 Hektar = 5.000 Bäume).
Impressum
Bach-Archiv Leipzig
Michael Maul
Thomaskirchhof 15/16
04109 Leipzig Deutschland

Hinweis auf Europäische OS-Plattform:

Nach der EU-Verordnung Nr. 524/2013 über die Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten ist für Verbraucher die Möglichkeit vorgesehen, Streitigkeiten mit Unternehmern im Zusammenhang mit Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen außergerichtlich über eine Online-Plattform (OS-Plattform) beizulegen. Diese Plattform wurde von der EU-Kommission eingerichtet und über den folgenden Link zugänglich gemacht: http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (vgl. § 36 VSBG).


Project-ID: 2065