Ein Projekt aus der Region der OstseeSparkasse Rostock

Alt werden - Jung bleiben! Was ist uns das Alter(n) wert?

155 EUR
2 % Fundingschwelle erreicht
3
Unterstützer
Projekt beendet

Das Zusammenleben zwischen Alt und Jung einander besser verstehen. Neues generationsübergreifend gestalten und dem Älterwerden Sinn geben. Betrachtungen zu Lebensperspektiven aus ethisch-moralischen Sicht.

Ort Rostock
Kategorie Veranstaltungen

Über unser Projekt

Worum geht es in diesem Projekt?

Unsere Gesellschaft ist im Wandel und mit ihr der Blick auf die Generationen. Spannungen zwischen Jung und Alt bleiben nicht aus. Wie lassen sich Werte der jungen und älteren Generation zusammenbringen? Brauchen wir eine (andere, neue) generationsübergreifende Wertekultur? Wie sollte sie sein?
Veranstaltungen verschiedenster Art (Vorträge, Podiumsdiskussion, Werkstattgespräche, Film, div. Kulturbeiträge wie Musik, Clownerie, Ausstellung) greifen das Thema auf.
Folgende inhaltliche Schwerpunkte werden gesetzt:
- Alt sein - jung bleiben. Leben zwischen Zeit, Endlichkeit und Verletzlichkeit. Was heißt Altern? Wie lässt sich das Altern würdevoll erleben? Welchen Wert hat das Altern im städtischen Leben?
- Altern und Alter im Blickfeld von Gesellschaft und Wissenschaft. Welche Rolle spielen Gesellschaft und Politik dabei? Soll wissenschaftlich-technischer Fortschritt unser Leben (Altwerden) verlängern dürfen?
- Altern im Alltag verstehen und gestalten. Was heißt Bewältigung des Alltags im Alter? Was bedeutet Einsamkeit und Alleinsein? Brauchen wir eine städtische Alter(n)skultur?
- Altern als individuelles und sozio-kulturelles Ereignis. Welches Selbst- und Kulturbild brauchen wir für ein gelingendes Altern?
- Rostock - eine Stadt der Jungen und Alten. Wie lässt sich das Altwerden und Jungssein miteinander in der Stadt erleben?
- Altern und Kultur. Wie kann das Altern, das Verhältnis von Altwerden und Jungbleiben kulturell gestaltet und erlebt werden? Wie lässt sich das Älterwerden auch als kulturellen Lebens- und Lustgewinn erfahren?
Die Philosophischen Tage sind ein initiiertes Projekt der Rostocker Philosophischen Praxis mit Begleitung und Unterstzützung des Amtes für Kultur und Denkmalpflege der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und anderer Einrichtungen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Der Projektgeber verfolgt mit den Philosophischen Tagen folgende Ziele:
- das Thema vielen Bürger*innen näher bringen und gezielt darüber miteinander ins Gespräch kommen
- die Aufmerksamkeit auf den demografischen Wandel erhöhen
- das Ethisch-Moralische am Thema transparent machen und neue Denkräume öffnen bzw. erweitern
- Werte, Sinnfragen über das Altern, das praktisch-normative Handeln über das Altwerden und Jungbleiben ins Zentrum rücken
- die Vielschichtigkeit und Zugangsmöglichkeiten des Themas verdeutlichen; die Rolle von Wissenschaft (Soziologie, Demografie, Gerontologie/Geriatrie, Psychologie, Theologie, Ökonomie , Philosophie), Politik und Gesellschaft kenntlich machen
- alterns- und altersbezogenes Verhalten aus der Perspektive der Generationen stärken und sich untereinander besser verstehen
- Leistungspotenziale der Hanse- und Universitätsstadt für ein nachhaltiges Altern und Jungbleiben bürgernah und nutzbringend vermitteln und als Stadt das Zusammenleben der Generationen erlebbarer machen
Als Zielgruppe werden angesprochen:
- alle Bürger*innen, die sich für das Thema interessieren und es aus interdisziplinärer, ethisch-moralischer und städtischer Perspektive diskutieren möchten
- junge und ältere Menschen, die besonderes Interesse zeigen, miteinander in einen Dialog der Generationen zu treten
- Menschen in einer Berufsgruppe und auch außerhalb von Profession, deren Tätigkeit (Handeln) insbesondere mit alten (bedürftigen) Menschen verbunden ist.
Wir laden Bürger*innen zum Dialog ein, denen die Zukunft der Stadt generationsübergreifend am Herzen liegt.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Das Projekt ist thematisch von gesellschaftlicher und zu tiefst menschlicher Bedeutung. Alltag, Beruf und Familie gestalten sich nicht altersunabhängig. Jeder von uns hat sich selbst und seine menschliche Umgebung alter(n)sbezogen im Blick. Unser Leben ist ein Leben in Generationen, das sich auch in einem Spannungsfeld zwischen Jung und Alt bewegt. Insofern berühren die geplanten Angebote jeden von uns. Sie werden uns sensibilieren, laden uns zum Nachdenken und Handeln ein.
Ein derartiges umfängliches Vorhaben mit Vorträgen, Diskussionen, Werkstattgesprächen, Kulturbeiträgen sind nicht ohne finanzielle Aufwendungen realisierbar. Geldmittel sind für Referenten, Moderatoren, Übernachtungen, Fahrkosten, Raummiete, Kulturevents, Werbung, Ausgestaltungen der Philosophischen Tage erforderlich. Dabei dürfen Aufwand und Nebenkosten für das gesamte Management (Planung, Entwicklung, Realisierung und Nachbereitungen) nicht unberücksichtigt bleiben., weil sie Teil des Projektes sind. Sie machen ein derartiges Vorhaben erst möglich.
Insgesamt ist das Vorhaben mit einer Summe von 18.000 € kalkuliert. Die Hansestadt (Kulturamt) beabsichtigt, die Philosophischen Tage mit 5.000 € zu unterstützen. Zugleich werden andere mögliche Unterstützer angefragt.
Doch es werden zusätzliche 8.000 € zur erfolgreichen Durchführung benötigt. Die Gesamtsumme macht es möglich, die Veranstaltungen für die Bürger*innen fast kostenfrei zugänglich zu machen. Information, Aufklärung, Dialoge und neuartige Denkanstöße ließen sich so im hohen Maße verbreiten. Die Gästezahl wird sich merklich erhöhen.
Mehr als 1000 Bürger*innen sollen mit den Veranstaltungen erreicht werden. (Im Vergleich zu der Philosophischen Tage 2016 und 2018 sind es fast doppelt so viel.)
Mit Ihrer Unterstützung werden die Philosophischen Tage auch finanziell breiter aufgestellt. Mit Ihrem Beitrag geben Sie den Tagen eine zustimmende Öffentlichkeit und werden für Ihr Engagement durch Resonanz belohnt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Alle eingesammelten finanziellen Mittel werden entsprechend der Finanzplanung für die einzelnen Positionen eingestellt. (Management, Referentenhonorare, Moderationen, Fahrkosten, Ubernachtungen, Raummieten, verschiedene Kulturbeiträge, incl. Ausstellung, Gastronomie, Öffentlichkeitsarbeit/Werbung, Anerkennungen für freiwillige Helfer, für Technik und Organisation der Veranstaltungen, für Refenten und Moderatoren ohne Honorar, Prämien für Unterstützer). Wird das Crowdfundingziel erreicht, gibt es für Unterstützer und Förderer unter 100 € anerkennende Präsente/Prämien. Für jene mit 100 € und mehr über dies hinaus ein gemeinsames Abschluss-Event.
Entsteht ein Überschuss, wird dieser für die Entwicklung einer eigenständigen Internet-Seite zu den Philosophischen Tagen eingesetzt bzw. für die Vorbereitung der 4. Philosophischen Tage (2022) bereitgestellt , die dem Leben in Stadt und Land gewidmet sind.
Eine Rechnung für den Unterstützerbeitrag kann ausgestellt werden, die Bildung, Beratung, Managementleistungen o. a. ausweist. Zugleich ist es bei Bedarf möglich, MitarbeiterInnen von Einrichtungen über einen staatlich anerkannten Bildungsträger (WTA/IGS Rostock) Teilnahmebescheinigungen auszustellen. Dies ist bitte rechtzeitig anzumelden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des Rostocker Amtes für Kultur und Denkmalpflege und der seit 2012 tätigen Rostocker Philosophischen Praxis. Gemeinsam wurden 2016 und 2018 die 1. und 2. Philosophischen Tage konzeptionell vorbereitet und durchgeführt. Sie standen unter dem Thema "Was ist ein gutes Leben? - Wie bitte geht das?" und "Gesundheit erleben! - Was heißt gesund?". Zugleich werden Vereinigungen, Unternehmen und Stiftungen angesprochen, ebenso die 3. Philosophischen Tage durch finanzielle bzw. Sachleistungen zu unterstützen, um die Gesamtsumme von ca. 18.000 € zu erreichen.
Und wir werben auch um Sie, um Ihren kleineren bzw. größeren Beitrag, die Philosophischen Tagen Nr. 3 auf eine erneute Erfolgsspur zu bringen, um das Gesamtziel in ihren Teilen, einschließlich der geplanten Veranstaltungen, zu erreichen.
Sollte es uns gelingen, Stiftungen, Vereine und soziale Unternehmen ebenso in das Vorhaben einzubinden, so werden sie gleichsam als Akteure in diesem Projekt auftreten und die Philosophischen Tage mit selbstinitiierten Vorhaben die Besucherangebote direkt bzw. indirekt erweitern.
Die Philosophischen Tage verwirklichen zunehmend ein gesamtstädtisches Anliegen, was das Ziel aller Philosophischen Tage sein soll. Es wäre zugleich ein wichtiges Zeichen für das thematische Vorhaben 2022, die Stadt als Ganzen ins Zentrum der philosophischen Betrachtung zu stellen. Weitere Informationen zur Vorbereitung der Philosophischen Tage, bereits jetzt stattfindender Veranstaltungen (sh. Philosophischer Kalender 2019/2020), über den Aufruf zum Künstler-Wettbewerb und den Programm-Entwurf erfahren Sie unter www.gescheit-es.de/ RostockerPhilosophische Tage.

Was ist die Fundingschwelle?

Mit 5720 € (incl. Prämien) kann das Veranstaltungsprogramm in der Grundausstattung realisiert werden. Jeder Euro mehr ist ein Zusatzgewinn und heißt Erweiterung des Verstaltungsprogramms, einschließlich des Kulturangebotes.
Impressum
Rostocker Philosophische Praxis
Hans-Jürgen Stöhr
Parkstr. 10
18057 Rostock Deutschland

www.gescheit-es.de
Telefon: 0381-4902825
email: [email protected]
FAX: 0381-4444260

Hinweis auf Europäische OS-Plattform:

Nach der EU-Verordnung Nr. 524/2013 über die Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten ist für Verbraucher die Möglichkeit vorgesehen, Streitigkeiten mit Unternehmern im Zusammenhang mit Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen außergerichtlich über eine Online-Plattform (OS-Plattform) beizulegen. Diese Plattform wurde von der EU-Kommission eingerichtet und über den folgenden Link zugänglich gemacht: http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (vgl. § 36 VSBG).


Project-ID: 1065