Zukunftsstadt für einen Tag - Nachhaltigkeit unternehmen!

Zukunftsstadt für einen Tag - Nachhaltigkeit unternehmen!
Startphase

Wirtschaft ist Hauptverursacher von Emissionen. Im Projekt setzen Dresdner Unternehmen jährlich einen Zukunftstag/-woche unter strenger Nachhaltigkeit um. Handlungs-/Transferwissen entsteht, wird dokumentiert und an andere Unternehmen weitergegeben.

Ort Dresden
Kategorie Stadt- & Regionalentwickung

Über unser Projekt

Worum geht es in diesem Projekt?

Die Wirtschaft ist Hauptverursacher von Emissionen und Ressourcenverbrauch. Hoher Wettbewerbsdruck, Gewinnorientierung sowie fehlende Erfahrungsräume für teils risikohafte Transformationsprozesse zu mehr Nachhaltigkeit erschweren die Entwicklung zu ressourcenschonendem Unternehmertum. Im Projekt „Zukunftsstadt für einen Tag“ begeben sich ausgewählte städtische und private Kultur-, Wirtschafts- oder Versorgungsunternehmen beispielhaft auf den Weg zu einem „nachhaltigen Zukunftsunternehmen 2030“. Im Rahmen einer „Challenge“ wird öffentlichkeitswirksam ein "Nachhaltigkeitstag“ geplant, umgesetzt und evaluiert. Unter der symbolischen Bezeichnung „Nachhaltigkeitstag“ wird ein Zeitraum verstanden, in dem das betreffende Unternehmen erprobt, wie ein wirtschaftlicher Betrieb unter vorab definierten strengen Nachhaltigkeitsbedingungen gelingen kann und welche Effekte sich daraus ergeben. Potentielles Scheitern ist erlaubt, denn man kann daraus etwas lernen. Im Fokus stehen aber besonders auch Wettbewerbsvorteile durch den offensiven Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit sowie die Entwicklung einer unternehmerischen Vision. Aber auch im Sinne der Krisenvorsorge in Zeiten knapper werdender Ressourcen sowie erhöhtem öffentlichen Nachhaltigkeitsbewusstseins können diese Erkenntnisse von
hohem Nutzen sein. Relevante Unternehmensbereiche sind u. a. die Beschaffung, Führung und Personal, Produktion, Vertrieb, Kommunikation, Mobilität. Die Hindernisse, Lernpotentiale, Chancen und Risiken einer Nachhaltigkeitstransformation sowie die Auswirkungen auf
das städtische Unternehmensumfeld werden dabei praktisch und wissenschaftlich untersucht. Das Reallabor ermöglicht in einer ersten Projektphase wertvolle Erkenntnisse über die Nachhaltigkeitstransformation eines großen städtischen Unternehmens. In einer zweiten Projektphase sollen diese Erkenntnisse auf weitere, auch privatwirtschaftliche, Unternehmen übertragen und dabei vertieft werden. Mittelfristiges Ziel ist ein „Methodenkoffer“ mit verifizierten Transferansätzen, der interessierten Unternehmen aber auch der Politik und der regionalen Wirtschaftsförderung zur Verfügung gestellt werden kann. Die abschließende dritte
Projektphase lädt die breite Öffentlichkeit dazu ein, die Pionierunternehmen an einem gemeinsamen Aktionstag kennenzulernen. Damit sollen weitere Potentiale im Unternehmensumfeld erschlossen und mögliche Folgeunternehmen motiviert werden, sich einem stadtweiten Aktionstag „Zukunftsstadt für einen Tag“ anzuschließen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Dank der im Projekt erprobten und entwickelten Transfer- und Kommunikationsmethoden existiert in Dresden ein Netzwerk aus nachhaltigen Leuchtturm-Unternehmen, Unternehmensberatungen sowie Forschungsinstitutionen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur resilienten Großstadt im Sinne der Vision „Zukunftsstadt Dresden 2030+“ und senden
Impulse für den Erfahrungstransfer in weitere Unternehmen und Regionen. Der Ressourcenverbrauch in Dresden hat sich durch das Projekt signifikant verringert.

Zielgruppe sind Dresdner Unternehmen mit ihren Mitarbeiter*innen sowie das Unternehmensumfeld (Nachbarn, Zulieferer, Medien, Dresdner Bürger*innen, ...)

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Es verbleiben nur noch 2-5 Jahre für die CO2-Wende. Anders sind die Klimaziele von Paris nicht zu halten. Die Wirtschaft ist Hauptverursacher von Emissionen und Ressourcenverbrauch. Hoher Wettbewerbsdruck, Gewinnorientierung sowie fehlende Erfahrungsräume für teils risikohafte Transformationsprozesse zu mehr Nachhaltigkeit erschweren die Entwicklung zu ressourcenschonendem Unternehmertum. Das Projekt leistet wichtige Pionierarbeit und ermöglicht Handlungs- und Erfahrungsräume, die einen Wandel zu nachhaltigem Unternehmertum befördern.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Projektumsetzung.

Wer steht hinter dem Projekt?

Projektträger:
Der Dresdner Verein Sukuma arts e.V. ist ein mehrfach ausgezeichneter Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung (u.a. 2016/2017 Best-Practice-Auszeichnungen vom Deutschen Nachhaltigkeitsrat sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung). Wir setzen u.a. das Umundu-Festival, den Sukuma Award Dresden sowie Stories of Change um. Der Verein verfügt über jahrelange Erfahrung in der Umsetzung größerer Projekte sowie in der Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen. Weitere Informationen: www.sukuma.net

Projektpartner*innen:

PRISMA - Centre for Sustainability Assessment and Policy (TU-Dresden): Expert*innen für Nachhaltigkeitsbewertung in Unternehmen. Webseite: www.tu-dresden.de/prisma

plant values GbR:
Expert*innen für nachhaltige Unternehmeskultur und Change-Management. Webseite: www.plant-values.de


Partner-Unternehmen:

tjg - Theater Junge Generation Dresden (Kulturbetrieb). Webseite: www.tjg-dresden.de/home.html

FIRA FASSADEN SPEZIALTECHNIK GmbH (Dresdner Bauunternehmen). Webseite: www.fira.de

Stadtentwässerung Dresden (städtisches Entsorgungsunternehmen). Webseite: www.stadtentwaesserung-dresden.de

Was ist die Fundingschwelle?

Das Fundraisingziel entspricht den im Zukunftsstadt-Antrag ermittelten Kosten. Der Kostenplan enthält bereits umfangreiche kostenlose Leistungen aller beteiligten Partner*innen.

Tags: Nachhaltig Wirtschaften, Wirtschaft, Transition Town, Resiliente Stadt, Zukunftsstadt für einen Tag

Impressum
Sukuma arts e.V.
Louisenstraße 93
01099 Dresden Deutschland

Tel.: 0351 / 792 8081

www.sukuma.net

Hinweis auf Europäische OS-Plattform:

Nach der EU-Verordnung Nr. 524/2013 über die Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten ist für Verbraucher die Möglichkeit vorgesehen, Streitigkeiten mit Unternehmern im Zusammenhang mit Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen außergerichtlich über eine Online-Plattform (OS-Plattform) beizulegen. Diese Plattform wurde von der EU-Kommission eingerichtet und über den folgenden Link zugänglich gemacht: http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (vgl. § 36 VSBG).


Project-ID: 575