Über unser Projekt
Worum geht es in diesem Projekt?
Mit unserem neuen Album „Wenn ich wenigstens ein Filmstar wäre“ möchten wir die Texte von Mascha Kaléko und Lili Grün in die Gegenwart holen und ihnen durch unsere eigenen Kompositionen neues musikalisches Leben schenken.
Wir sind Youkalí – vier Musikerinnen zwischen Chanson,
Musiktheater und poetischem Konzertabend. Inspiriert vom Klang der
20er Jahre, von Kurt Weill und den Comedian Harmonists, verbinden
wir mehrstimmigen Gesang, Klarinette, Cello, Klavier und Szene zu
einem besonderen Klangerlebnis.
Dabei schlagen wir eine Brücke zwischen Vergangenheit und
Heute.
Die Gedichte von Mascha Kaléko und Lili Grün erzählen von
Sehnsucht, Großstadtleben, Einsamkeit, Hoffnung und dem Wunsch
nach Freiheit und Zugehörigkeit.
Viele ihrer Texte berühren uns gerade heute wieder auf besondere
Weise.
Lili Grün wurde als jüdische Schriftstellerin vom NS-Regime
verfolgt und ermordet, Mascha Kaléko musste emigrieren. Ihre
Stimmen sollen hörbar bleiben.
Mit unserem Album möchten wir diese Literatur nicht nur bewahren, sondern weitertragen – lebendig, nahbar und emotional. Unsere Vertonungen bewegen sich zwischen Chanson, Kammermusik und Musiktheater. Humorvolle, schwebende und tief berührende Momente stehen dabei nebeneinander.
Das Crowdfunding hilft uns, die professionelle Produktion der CD zu realisieren: Studioaufnahmen, Mixing und Mastering, Gestaltung, Pressung sowie die künstlerische Weiterentwicklung des Projekts. Außerdem möchten wir die Musik langfristig auf Konzertbühnen bringen und damit neue Zugänge zu diesen beeindruckenden Autorinnen schaffen.
Mit eurer Unterstützung entsteht ein Album voller Poesie, Sehnsucht und Hoffnung – ein musikalischer Raum, der verbindet und daran erinnert, wie wichtig Kunst und Menschlichkeit gerade in schwierigen Zeiten sind.
Wer ist die Zielgruppe?
Unser Projekt richtet sich an Menschen, die Musik, Literatur und
Kultur lieben.
Besonders an Zuhörer:innen, die sich für Chanson, poetische
Texte, literarisches Musiktheater, Mascha Kaléko und Lili Grün
begeistern.
Wir sprechen sowohl ein klassisches Konzert- und Theaterpublikum als auch jüngere Menschen an, die emotionale, authentische und interdisziplinäre Kunstformate suchen. Durch die zeitlosen Themen von Mascha Kaléko und Lili Grün – Sehnsucht, Identität, Hoffnung, Liebe und gesellschaftliche Umbrüche – fühlen sich viele Generationen angesprochen.
Außerdem richtet sich das Projekt an Literaturinteressierte, Kulturfördernde und Menschen, die weibliche Stimmen in Kunst und Geschichte sichtbar machen möchten. Unsere Konzerte und das Album schaffen einen Zugang zu bedeutenden Autorinnen, deren Texte bis heute berühren und aktuell bleiben.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
„Wenn ich wenigstens ein Filmstar wäre“ ist für uns ein echtes Herzensprojekt. Die Gedichte von Mascha Kaléko und Lili Grün begleiten uns schon seit vielen Jahren – sie gehören zu unseren absoluten Lieblingsgedichten. Ihre Texte sind gleichzeitig humorvoll, zart, melancholisch und voller Sehnsucht. Immer wieder entdecken wir darin Gedanken und Gefühle, die uns auch heute tief berühren.
Mit diesem Album möchten wir unsere eigenen Vertonungen dieser besonderen Texte festhalten und ihnen eine neue Stimme geben.
Besonders wichtig ist uns dieses Album auch, weil wir damit unsere aktuelle Besetzung verewigen möchten. Unsere Sängerin Julia Böhme ist inzwischen seit vier Jahren Teil von Youkalí und prägt unseren gemeinsamen Sound und unsere Bühnenprogramme auf ganz besondere Weise. Dieses Album soll deshalb auch ein musikalisches Dokument unserer gemeinsamen künstlerischen Entwicklung.
Mit eurer Unterstützung helft ihr uns, dieses Herzensprojekt unabhängig und in hoher Qualität umzusetzen. Gleichzeitig unterstützt ihr lokale Künstler:innen und Kreative aus unserem Umfeld – Studios, Fotografinnen, Künstelrinnen und weitere Kulturschaffende, mit denen wir eng verbunden sind.
So entsteht nicht nur eine CD, sondern ein gemeinschaftliches Kunstprojekt voller Poesie, Musik und persönlicher Geschichten.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Bei erfolgreichem Crowdfunding können wir unser Album „Wenn ich wenigstens ein Filmstar wäre“ gemeinsam mit vielen wunderbaren Künstler:innen aus unserem Umfeld realisieren. Das Geld fließt in professionelle Studioaufnahmen, Mixing, Mastering, CD-Pressung sowie in Covergestaltung, Fotos und Videomaterial.
Dabei unterstützen wir bewusst lokale Kreative und Kulturschaffende – darunter Studios, Fotografinnen, Grafiker:innen und weitere Künstler:innen, mit denen wir freundschaftlich und künstlerisch verbunden sind. Uns ist wichtig, dass dieses Album nicht nur ein musikalisches Projekt wird, sondern ein gemeinschaftliches Kunstprojekt, das kreative Netzwerke stärkt und unabhängige Kultur fördert.
Mit eurer Unterstützung entsteht also nicht nur eine CD, sondern ein Stück lebendige Kulturszene, getragen von Zusammenarbeit, Freundschaft und gegenseitiger Inspiration.
Wer steht hinter dem Projekt?
Hinter dem Projekt steht unser Ensemble Youkalí: Tatjana Davis, Laura Härtel, Elena Schoychet und Julia Böhme. Uns verbindet die Liebe zu Chanson, Poesie und Musiktheater sowie die Begeisterung für die Texte von Mascha Kaléko und Lili Grün.
Doch hinter diesem Album stehen noch viele weitere wunderbare Menschen, ohne die dieses Projekt nicht möglich wäre. Seit der ersten Stunde begleiten uns kreative Weggefährt:innen, die ihre Zeit, ihr Können und ihr Herzblut mit uns teilen. Dafür sind wir unglaublich dankbar.
Konrad Hartig begleitet die Entstehung unseres Albums mit Aufnahme, Mix und Mastering. Mit viel Feingefühl und musikalischem Verständnis hilft er uns dabei, unseren Klang authentisch einzufangen und hörbar zu machen.
Die fotografische Begleitung übernimmt Julie Schönewolf Fotografie. Ihre Bilder prägen seit Jahren unsere Außendarstellung und schaffen es immer wieder, die besondere Atmosphäre unserer Musik sichtbar zu machen.
Das Artwork gestaltet Käthe Weinmann, die unser Projekt ebenfalls seit langer Zeit begleitet. Mit ihrem künstlerischen Blick verleiht sie unserem Album eine visuelle Welt, die unsere Musik ergänzt und erweitert.
Uns bedeutet es sehr viel, dieses Album gemeinsam mit Menschen zu verwirklichen, die wir nicht nur künstlerisch schätzen, sondern die uns oft auch freundschaftlich verbunden sind. Gerade deshalb fühlt sich dieses Projekt für uns so besonders an: Es entsteht aus Vertrauen, gegenseitiger Unterstützung und echter gemeinsamer Begeisterung für Kunst.
„Wenn ich wenigstens ein Filmstar wäre“ ist für uns deshalb nicht nur eine CD-Produktion, sondern ein gemeinschaftliches Herzensprojekt voller Musik, Poesie und kreativer Verbundenheit.
Was ist die Fundingschwelle?
Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt das Projekt?
Worum geht es bei den Zielen genau?
Mit der Kraft der Gemeinschaft schaffen wir eine bessere Zukunft. Mehr Info
Primäres Nachhaltigkeitsziel
Weniger UngleichheitenUnser Projekt schafft kulturelle Teilhabe und Sichtbarkeit für Stimmen, die bis heute oft zu wenig gehört werden. Mit unseren Vertonungen der Texte von den jüdischen Lyrikerinnen Mascha Kaléko und Lili Grün bringen wir Werke bedeutender jüdischer Autorinnen in die Gegenwart und machen ihre Perspektiven einem breiten Publikum zugänglich. Gleichzeitig fördern wir mit unserem Album unabhängige und lokale Künstler:innen sowie kreative Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Das Projekt zahlt außerdem auf diese Ziele ein
Hochwertige Bildung Geschlechtergleichheit Frieden, Gerechtigkeit und starke InstitutionenWirkungslogik des Projektes
Angestrebter Beitrag für die Gesellschaft
Mit dem Crowdfunding finanzieren wir Aufnahme, Mix, Mastering, Artwork, Fotografie und CD-Pressung unseres Albums. Gleichzeitig stärken wir lokale Künstler:innen und machen die Texte von Mascha Kaléko und Lili Grün neu hörbar.
Erhoffte Änderung im Leben/Handeln derer, die wir erreichen
Unser Projekt möchte Menschen durch Musik, Poesie und gemeinsames Erleben berühren und verbinden. Die Texte von Mascha Kaléko und Lili Grün schaffen emotionale Zugänge zu Themen wie Hoffnung, Sehnsucht und Menschlichkeit und machen Mut.
Was wir mit diesem Projekt tun (Maßnahmen) und wen wir damit erreichen
Mit unserem Album und Konzertprogramm machen wir Literatur, Musik und Erinnerungskultur emotional zugänglich. Ohne zu belehren schaffen wir Räume für Begegnung, Menschlichkeit und gemeinsames Erleben und erreichen damit ein breites Publikum.
Was wir in das Projekt investieren
Wir werden viel persönliche Zeit, künstlerische Arbeit und eigene finanzielle Mittel in dieses Projekt. Gemeinsam mit lokalen Kreativen schaffen wir ein unabhängiges Kulturprojekt, das Erinnerungskultur, Gemeinschaft und kulturelle Teilhabe stärkt.
Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Project-ID: 5417
15.525 € von 25.000 € verteilt
Der Frühling ist da – Zeit für neue Impulse, frische Projekte und gemeinsames Handeln. Jetzt ist der perfekte Moment, deine gemeinwohlorientierte Idee in die Tat umzusetzen und dabei von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden unterstützt zu werden.
Was wir bieten
- Einen Spendentopf von 25 000 Euro für alle Projekte, die gesellschaftlichen Mehrwert schaffen.
- Zusätzliches Cofunding von bis zu 1 000 Euro pro Projekt – deine Idee wird zusätzlich direkt durch die Sparkasse unterstützt.
Warum mitmachen?
- Mehr Sichtbarkeit: Dein Projekt erreicht ein breiteres Publikum jenseits deines direkten Umfelds.
- Gemeinschaft stärken: Nutze die Kraft der Gemeinschaft, um gemeinsam mehr zu bewegen.
- Nachhaltigkeit fördern: Unterstütze Vorhaben mit Fokus auf Umwelt, Ernährung, Klima oder gesellschaftliche Teilhabe.