Selbstversorgersiedlungen

Selbstversorgersiedlungen
Startphase

Ein Ring aus Naturgartendörfern um die Stadt verwandelt ausgeräumte und vergiftete Agrarwüsten in blühende Lebensräume. Biologische Lebensmittel können dank Humusaufbau und Baumpflanzungen in der Region in fruchtbaren und lebendigen Gärten wachsen.

Ort Dresden
Kategorie Stadt- & Regionalentwickung
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Nadine Müller 22.05.2018, 15:29

Schönen Gruß von euren Kumpels aus Jamel.
… ups, ich hab ja lieber den Radweg gewählt als euch.

ulk369 22.05.2018, 09:23

Also die beste Werbung ist bekanntlich... Schlechte Presse ;-)
Und ein guter Kompost darf ruhig mal ein bißchen dampfen & müffeln. So wird auch alter Sch... letztlich verwandelt in feinsten Humus. Eben BODENLEBEN.

Ablehnen/Ausgrenzen kennt mittlerweile jeder schmerzhaft am eigenen Leib. Bitte laßt uns lieber einschließen bzw. durchwachsen - gemeinsam auf Neues hin.
In diesem Sinne von Herzen Alles Gute und sonnenverwöhnte Grüße! Ulf

elis 20.05.2018, 15:47

aho matakuye sin
dies ist unsere erde
und wir folgen dem richtigen stern
der vision
dem traum
wie oft auch immer wir durch`s feuer gehen
wir sterben nie
wir leben ewig
es brennt ne welt
wir leben ohne n groschen geld
trotz all der feinde hier verzagen wir nicht
auch wenn....
wir leben ewig...

Zwiebel11 20.05.2018, 14:25

......irgentwie ist dieses Verfahren bis es mal zur Abstimmung kommt ganz schön nervig- so lassen sich viele Leute abhalten ..... also viel Glück

Robert Köhn 19.05.2018, 19:54

Sehr richtig! Solawi sind ebenfalls gute Projekte, unbedingt unterstützenswert.
Wir sind als Verein und ich als Person stark angegriffen und hegen keinen Alleinanspruch auf die einzig richtige Idee. Wir lernen gerade, dass gewisse Worte und Namen für Angriffe mißbraucht werden. Wir lernen, wie man die anscheinend allgemein für gut befundenen Inhalte transportieren kann, ohne Namenkult oder spaltende Wortwahl. Die Vision ist klar. Natürlich gegärtnerte Lebensmittel in vollständigen Ökosystemen (dafür sind 200m2 zu klein) für alle zugänglich machen. Die Wortwahl kann so angepasst werden, dass es jeder versteht und sich niemand daran stört. Leben und leben lassen.
Aber 50.000 Familiengärten sind dafür nicht nötig, auch will gar nicht jeder gärtnern. Das ist nicht der Anspruch. Es genügt, wenn einige der ausgeräumten Monikulturfelder um Dresden Narurgärten werden und sich Ertäge nachhaltig steigern. Über die Selbstversorgung hinaus. In so einer Landschaft könnte man sich auch besser erholen als inmitten von chemisch behandelten Agrarwüsten. Die Webseite wird heute oder morgen wieder verfügbar sein. Für weitere konstruktive Anregungen sind wir dankbar.

Ivofunk 19.05.2018, 16:57

Herr Köhn, Sie scheinen sich von sich selbst und vom lebensraumsachsen zu distanzieren! Jedenfalls ist ihre webseite schon seit Tagen nicht erreichbar, angeblich wegen Überarbeitung der Datenschutzrichtinien. Ich spekuliere eher, dass alles über Anastasia gerade gelöscht wird. Verständlich, wenn man bedenkt, dass Fantasy-Literatur Grundlage ihrer Selbsversorger-Gutsbesitzer-Höfe ist.

Ich halte mehr von solidarischer Landwirtschaft! Die gibt es schon in und um Dresden und sollte weiter unterstützt werden! z.B.
https://www.dein-hof.de
http://www.schellehof.de

1 ha Fläche für 50.000 durchschnittlich vierköpfige Dresdner Selbstversorgerfamilien, wo sollen die 50.000 ha herkommen???
1 ha = 10.000 qm x 50.000 Familien = 500.000.000 qm!
Zum Vergleich: ein Kleingarten in Dresden ist i.d.R. 200 qm bis 500 qm groß.

Mehr Infos sind von ihrer Idee ja nicht zu bekommen, da die webseite nicht erreichbar ist.

Robert Köhn 19.05.2018, 14:33

Die letzten Tage hier möchte ich nochmal betonen, dass niemand im Lebensraum e.V. gewalttätig ist oder jemals gewesen ist. Ich glaube unterbewusst wird mit medienwirksamen Pressemeldungen, uns als rechts oder reichs-irgendwas darzustellen, eine Verknüpfung mit "gewaltbereit" und "intolerant" hergestellt.
Wir jedoch distanzieren uns von niemandem, sondern beziehen jeden Menschen, gleich welcher Herkunft oder Gesinnung, jedes Tier und jede Pflanze in unsere Gedanken, Konzepte und Projekte ein.
Leider werden wirksame Friedensbewegungen immernoch gezielt denunziert, verteufelt und verfolgt.
Lasst uns wachsam und vernünftig bleiben und die Geschichte einer Massenhypnose nicht wiederholen! Es ist genug Platz für alle. Niemand ist privilegiert, jeder tut sein bestes nach seinen Möglichkeiten und Interessen.

Ivofunk 19.05.2018, 11:13

Träumen Sie weiter, Herr Zabel!

Ihre Illussion: "Auf einer Selbstversorgersiedlung/ Familienlandsitz muss man sich gar nicht die Frage stellen, wo die Dinge herkommen. Sie kommen aus dem eigenen Garten, wo auf natürliche Weise angebaut wird. Und das, was an Überschüssen da ist, würde an die "Nachbarn" weitergegeben werden. Der Stressfaktor reduziert sich, man ist an der frischen Luft. Ein neuer Bezug zur Natur entsteht."

Was für ein schönes Märchen! Privilegien für wenige Dresdner! Oder wollen Sie uns weiß machen, dass für vielleicht 50.000 Dresdner Familien Platz für einen Familienwohnsitz von 1 Hektar Größe rund um Dresden zu finden ist? Dann wird das Umland ja noch mehr zersiedelt, als es ohnehin schon passiert! Ich will am Stadtrand Platz für Erholung, gern mit Flächen, die ökologisch bewirtschaftet werden, mit Wiesen und Wäldern, aber keine neuen Siedlungen!
"Überschüsse würden an die Nachbarn weitergegeben". Sie meinen bestimmt verkauft, an die nicht privilegierten Innenstädter?

Frederick Zabel 18.05.2018, 17:36

Hinter diesem Projekt steht eine Idee und keine Person.
Es ist absolut unsinnig, ein Konzept auf Grund der Personen abzulehnen, obwohl dieses Konzept zukunftsweisend ist und nachweislich von mittlerweile hohen Kreisen der Wissenschaft als solches auch unterstützt wird, auch außerhalb Deutschlands.
In meinen Augen beinhaltet dieses Projekt "Selbstversorgersiedlungen" all die positiven Aspekte der anderen Projekte, ohne zersplittert zu sein.

Denn Fakt ist, dass JEDER gesundes Essen zu sich nehmen möchte und sollte und dass wir alle wieder gesund werden wollen und auch für lange Zeit bleiben möchten.

Dieses Konzept abzulehnen und dafür ein Projekt wie "Zur Tonne" zu unterstützen, wäre gleichzusetzen mit einem Besuch beim Arzt - mir für mein Problem ein Medikament geben zu lassen und am Ende nur die Symptome zu bearbeiten, aber nicht die Wurzel des Ganzen.
Bei "Zur Tonne" ist das zusätzliche Problem, dass ALLE Produkte, ohne Unterscheidung von billig hergestellten, synthetischen Produkten bishin zu guten halbwegs gesunden Produkten verarbeitet angeboten würden, vermutlich. Es wird dort keine Überprüfung der Reste und schon gar keine "Reinigung" dieser Produkte stattfinden.

Auf einer Selbstversorgersiedlung/Familienlandsitz muss man sich gar nicht die Frage stellen, wo die Dinge herkommen. Sie kommen aus dem eigenen Garten, wo auf natürliche Weise angebaut wird.
Und das, was an Überschüssen da ist, würde an die "Nachbarn" weitergegeben werden. Der Stressfaktor reduziert sich, man ist an der frischen Luft. Ein neuer Bezug zur Natur entsteht. Die Gesundheit wird ohne Frage sich zum besseren gestalten und man begreift und spürt endlich mal wieder die Natur, nachdem die letzten Jahrzehnte der Bildung, der Wirtschaft und der Technokratie uns Menschen davon weggeführt haben.

Dieses Projekt verdient in jedem Fall Unterstützung!
Und es ist großartig, dass Menschen wie Herr Köhn trotz aller Gegenwehr von verschiedenen Adressen an diesem Projekt festhalten und es weiterverfolgen!

Es spielt keine Rolle, welche Vergangenheit ein Mensch hat.
Jeder Politiker hat mehr Fehler an einem Tag bis heute begangen als Herr Köhn in seinem ganzen Leben.
Solch eine Haltung im Negativen gegenüber Herrn Köhn in unserer "modernen" und sogenannten "aufgeschlossenen" Gesellschaft ist wirklich ein starkes Stück!

Dieses Projekt birgt noch so viele andere positive Aspekte, die sich im Laufe der nächsten Jahre noch weiter verstärken würden!
Man kann dieses Projekt gar nicht ablehnen, wenn man wirklich mal über die anderen Projekte nachdenkt...

Lichtbaummobil 18.05.2018, 12:54

Ihr seid zur richtigen Zeit am richtigen Ort - sehr gute Arbeit!
Ich habe auch alle 8 Bände mit Begeisterung gelesen und erst im Nachhinein erfahren, das sich das nicht gehört… :-) ich dachte zuerst das wäre ein Scherz… naja...


"(…) Disziplin und Hingabe schüren im Krieger die Begeisterung. Niemals noch hat Routine Berge versetzten können. " Paulo Coelho

Reiner Rauch 18.05.2018, 12:10

Es freut mich sehr, dass hier im Dresdner Raum eine solche Initiative besteht und wuensche sehr, dass sie zum Ziel fuehrt. Wenn auch nicht gleich ein ganzer Ring von Lebensraumdoerfern, dann hoffentlich wenigstens ein paar Grundstuecke im vorgegebenen Sinne. Ich wuerde mich als mitarbeitender Grossvater beteiligen.
Reiner 77

Paqui 18.05.2018, 10:01

Wird es hierzu auch noch ein Statement der Stadt geben?
Wenn seitens der Verantwortlichen keine Aufklärung unternommen wird, dann können wir uns nach dieser Atkion von Phase 3 sowieso verabschieden. Schade für alle anderen Projekte!

diestro26 18.05.2018, 09:46

Danke, lieber Robert, für deine klaren und mutigen Worte. Und viel Erfolg für das Selbstversorgerprojekt!!!

degeguenther 18.05.2018, 07:47

Es kann ja sein, dass der Herr Köhn kein "Reichsbürger" ist. Viel wichtiger ist, dass er und die Mitstreiter grenzenlos naiv sind. Papier ist geduldig. Da kann man die dollsten Sachen aufschreiben. Dieses Wirtschaftssystem, dieser Arbeitsmarkt, diese Immobiliensituation geben es nicht her, eine solche Sache seriös aufzuziehen. Mal abgesehen davon, dass jeder einigermaßen gebildete Gärtner oder Bauer sich weiter weg von Dresden etwa im Umkreis von 50 km einen ha Land zusammenstückeln kann und sich davon versorgen. "Dein Hof" und der Schellehof in Struppen können als Beispiel dienen, wie so etwas aufgezogen werden muss. Die Fördergelder sollten besser in solche existierenden und laufenden Projekte gegeben werden. Diese Projekte allein haben eine Chance, über die nächsten Jahrzehnte die Versorgung nachhaltig zu verändern.

Monika Hasse
Monika Hasse 17.05.2018, 21:01

Reichsbürger für dresden? Lehnen alles offizielle ab, aber fördergelder sind ok? Keine handbreit platz, auch wenn das projekt gut klingt! Aber mit den personen im hintergrund: nein!!!

Robert Köhn 17.05.2018, 13:54

Mich hat der Artikel ziemlich überrumpelt und ich habe gestern sofort an das Zukunftsstadt Team eine längere Nachricht geschrieben, in der ich mich für die Unannehmlichkeiten und den "handfesten Skandal", den die SZ da einfach ausgerufen hat entschuldigt habe.
Ich bin traurig, dass es immernoch so diktatorische Kräfte gibt, die ein so sensibles mutiges Unternehmen, wie Bürgerbeteiligung ausnutzt für ideologische Stimmungsmache.
Hier wird Demokratie ganz offen bekämpft und jeder Versuch, die Stadt konstruktiv vor weiteren Krisen zu bewahren.
Es ist eine Frechheit, mich einfach Reichsbürger zu nennen. Ein Angstbesetztes Schimpfwort, was niemand genau definieren kann.
Ich habe immer versucht, Wege zu finden, diese schöne Stadt (ich bin geborener Dresdner) und meine Kinder in eine bessere Zukunft zu helfen. Nach systemkritischen Phasen, viele Jahre in linken Kreisen und dann auch ein Jahr in den sog. Reichsbürgerkreisen, habe ich stets friedlich versucht, alle Informationen von allen Seiten zu erfahren und mögliche Alternativen aufzuzeigen. Aber ich habe 2016 meinen Fehler erkannt, dass man gegen das System (welches Waffen verkauft und die Dritte Welt unterdrückt und sich daheim als weltoffen präsentiert) nichts erreichen kann.
Ich habe alle damaligen Verbindungen gekappt und meine Lektion gelernt.
Habe mich dem Verein Lebensraum angeschlossen (der alles andere als eine Sekte ist!) und mit dem Oberbürgermeister, der Umweltbürgermeisterin, einigen Referaten und Gemeinden und Institutionen einen Lösungsweg gezeigt, wie man Frieden in der Welt und Regeneration der Natur ohne großen Aufwand erreichen kann. Indem man einfach niemanden mehr ausbeutet und selbst produziert, statt konsumiert. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam das Ruder noch in letzter Sekunde herumreißen können.
Und ich habe größten Respekt vor dem Zukunftsstadt Team und seiner modernen Arbeit, die stets von Erkenntnisinteresse gezeichnet ist.
Welche Erkenntnis kann man aus dieser Sache nun ziehen?
Dass Bürgerbeteiligung riskant ist? Weil die Bürger manchmal andere Interessen haben als die Meinungsmacher?

Dieses Projekt, die vielen Workshops, der Weg zum Projektantrag hat insgesamt über ein Jahr lang viel Arbeit gemacht.
Es ist unfassbar, mit welch boshafter Energie solche positiven konstruktiven Bürger-Prozesse vom Machtapparat der Staatssicherheit nun zerstört werden.
Im Artikel steht's geschrieben: ich bin ausgestiegen aus der Organisation, die Überschrift ist nichts als substanzlose Panikmache, ich bin kein Reichsbürger! Ich beteilige mich aktiv an allen Prozessen, diese Stadt gemeinsam mit allen Menschen in eine bessere Zukunft zu führen.

Ich hoffe nun inständig, dass diese Initiative, die Stadtverwaltung, Sparkasse usw. den weltoffenen Bürgerprozess mit allen Kontroversen und aller Vielfalt aushalten und sich nicht einfach nur distanzieren aus Angst vorm bösen Wolf, den es gar nicht gibt.
Wir im Projektteam D7 bzw "Selbstversorgersiedlungen" sind viele Dresdenerinnen und Dresdner mit verschiedenen Meinungen.
Jedoch ist unter unserer Reihen niemand ein Reichsbürger, niemand übt Gewalt gegen andersdenkende, niemand wird denunziert oder ausgeschlossen!
Und zu guter letzt: Wer die Bücher nie gelesen hat, sollte sich der Hetze nicht anschließen!

Diddi 17.05.2018, 12:42

Es ist doch immer wieder interessant wie manche indoktrinieren, um Andere zu diffamieren. Gerade solche nehmen ihr "Wissen" aus Zeitungen wie der SZ, die ja nun wirklich kein Vorzeigeblatt von Meinungsfreiheit ist. Solche Meinungsmacher sehen sich als "Gralshüter" der Menschlichkeit und Meinungsfreiheit und grenzen ganz selbstverständlich Menschen aus. Ich bin kein Freund der Reichsbürger, aber einer von guten Initiativen.

hatschi 17.05.2018, 11:05

Ich kann nur nochmal Vincents Beitrag unterstreichen:
"Wer gedenkt, diese Initiative zu unterstützen, sollte sich vorher im Klaren sein, dass die Webseite der Initiative sie als Teil der Anastasia-Bewegung deklariert. Diese hat deutlich völkische, rassistische, antisemitische und homophobe Ansichten und hat daher in einer Zukunftsstadt Dresden nichts zu suchen!"
Hier noch weiterführende Links:
http://www.sz-online.de/nachrichten/reichsbuerger-will-dresden-zur-zukunftsstadt-machen-3936971.html

http://www.infosekta.ch/media/pdf/Anastasia-Bewegung_10112016_.pdf

elis 16.05.2018, 12:33

ich habe alle anastasia bücher gelesen und möchte dazu sagen, dass in den büchern wundervolle ideen zu finden sind,
von vegan leben bis hin zum leben ohne konsum und in liebe mit unserer mutter erde und den menschen auf dieser erde. das zählt.

elis 16.05.2018, 12:11

Super projekt. und was das wort sippe angeht, selbst die dvb nutzt das wort in ihrer werbung als synonym für familie.
in dem sinne: alles liebe!
elis maria