Über unser Projekt
Worum geht es in diesem Projekt?
Im Projekt „Imkern auf Probe – Einfach. Praktisch. Nachhaltig.“ machen wir den Einstieg in die Imkerei so einfach wie möglich: niedrigschwellig, praxisnah – und ohne Kostenrisiko. Statt Theorie von der Seitenlinie heißt es: mitten rein ins Bienenjahr.
Teilnehmende bereiten die Bienenhaltung vor und arbeiten über die gesamte Saison unter Anleitung erfahrener Vereinsmitglieder direkt am Volk. Sie lernen die wichtigsten Handgriffe und alles, was dazu gehört: Sicherheit, Hygiene, regelmäßige Kontrollen, Honigernte, Gesundheitsvorsorge und Einwinterung. Kurz gesagt: ein ehrlicher Blick darauf, wie viel Zeit und Verantwortung Imkerei wirklich bedeutet – im echten Jahreslauf, nicht im Prospekt.
Damit niemand an den Kosten scheitert, stellen wir Ausrüstung und Materialien bereit bzw. nutzen sie gemeinsam. Ein Patenschaftsmodell sorgt dafür, dass niemand allein gelassen wird: Jede*r hat eine feste Ansprechperson, die Fragen klärt, begleitet und Theorie und Praxis sinnvoll verbindet.
Kurze Theorieeinheiten liefern das „Warum“ dazu: ökologische Zusammenhänge, die Schlüsselrolle von Bestäubern für Biodiversität und regionale Lebensmittel – plus alltagstaugliche Ideen für nachhaltiges Handeln. Und weil unser Umweltbildungszentrum barrierefrei ist, können auch benachteiligte Menschen teilnehmen – für eine wirklich inklusive Umsetzung.
Am Ende steht kein Blindflug, sondern eine klare Entscheidung: Weitermachen mit eigener Imkerei – oder engagiert im Verein und in unseren Umweltbildungs- und Naturschutzprojekten mit anpacken.
Wer ist die Zielgruppe?
Für wen ist „Imkern auf Probe“?
Für alle aus Stollberg und der Region, die nicht nur über Natur-
und Artenschutz reden wollen, sondern endlich mal selbst ran an die
Bienen. Egal ob jung oder alt: Wer Imkerei spannend findet und
einen echten Reality-Check sucht, ist hier richtig.
Besonders angesprochen sind Neugierige ohne Vorkenntnisse, die vor teuren Anschaffungen wissen wollen: Pack ich das wirklich? Wie viel Zeit frisst ein Bienenvolk? Welche Verantwortung steckt dahinter? Was passiert wann im Jahr? Bei uns gibt’s keine romantische Instagram-Imkerei – sondern praxisnah, ehrlich und begleitet.
Und ganz wichtig: Das Projekt ist für Menschen, die bisher an der Kostenhürde scheitern. Schutzkleidung, Werkzeug, Beuten – das geht schnell ins Geld. Bei uns kannst du ohne Kostenrisiko einsteigen, weil Ausrüstung und Material gemeinschaftlich genutzt bzw. gestellt werden. Damit ist „Imkern auf Probe“ auch ideal für Familien, Azubis, Studierende oder Menschen in beruflicher Neuorientierung.
Außerdem: Nicht jede*r muss am Ende eigene Völker halten. Vielleicht willst du dich lieber ehrenamtlich einbringen – bei Umweltbildung, Naturschutzaktionen, Blühflächen, Nisthilfen oder auf Märkten und Veranstaltungen. Auch dafür öffnet das Projekt Türen und bringt neue Energie in die Vereinsarbeit.
Und weil unser Umweltbildungszentrum barrierefrei ist, können auch Menschen mit Einschränkungen oder benachteiligte Personen teilnehmen. Wir setzen auf eine niedrigschwellige Ansprache und „Lernen durch Machen“, damit möglichst viele mitmachen können – so, wie es für sie passt.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Mit deiner Unterstützung wird „Imkern auf Probe – Einfach. Praktisch. Nachhaltig.“ zum Startschuss für mehr Artenvielfalt in unserer Region. Denn hier geht’s nicht um Theorie – sondern um echtes Anpacken am Bienenvolk, begleitet von erfahrenen Imker*innen. Teilnehmende erleben hautnah, was Imkerei wirklich bedeutet: Zeit, Verantwortung, Wissen und Durchhaltevermögen.
Und das Beste am Projekt? Du bekommst all dies ohne finanzielles Risiko. So entstehen keine teuren Fehlkäufe und keine Fehlstarts – sondern klare, tragfähige Entscheidungen: eigenes Hobby oder engagierte Mitarbeit im Verein.
Gleichzeitig ist das Projekt ein Booster für Umweltwissen: Wir zeigen verständlich und praktisch, warum Bestäuber für unsere Biodiversität und regionale Lebensmittel so entscheidend sind – und was jede*r im Alltag konkret tun kann. Dieses Wissen bleibt nicht im Kursraum: Es wandert weiter in Familien, Gärten, Schulen und Nachbarschaften – und multipliziert sich.
Unser Projekt ist auch gesellschaftlich wichtig. Es ist niedrigschwellig, generationsübergreifend und durch gemeinschaftlich genutzte Ausrüstung kein Luxusprojekt. Dank unseres barrierefreien Umweltbildungszentrums können auch Menschen teilnehmen, die sonst oft außen vor bleiben. So wird Engagement im ländlichen Raum sichtbar, möglich und attraktiv.
Für dich als Unterstützer*in heißt das: Du finanzierst nicht „irgendwas“, sondern konkrete Wirkung vor Ort. Du stärkst Ehrenamt, Bildung und Naturschutz – und hilfst mit, ein Netzwerk aufzubauen, das langfristig trägt. Mit vergleichsweise wenig Geld entsteht richtig viel: neue Menschen, die dranbleiben, mehr Umweltkompetenz – und ein spürbarer Schub für Bestäuberschutz und Artenvielfalt in der Region.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Bei erfolgreichem Crowdfunding fließt der Löwenanteil der Mittel genau dorthin, wo es zählt: in die Ausstattung, die „Imkern auf Probe“ überhaupt möglich macht. Wir schaffen Beuten und Rähmchen an, bauen selbst robuste Beutenböcke und sorgen mit wetterfesten Anstrichen dafür, dass alles lange hält und über Jahre zuverlässig genutzt werden kann. Dazu kommt die Sicherheits- und Arbeitsausstattung: Schutzkleidung in verschiedenen Größen (Jacken/Schleier, Handschuhe) plus grundlegende Imkerwerkzeuge. Also sicher mitmachen – ohne eigene Startinvestition!
Ein kleiner Teil geht in Handouts und Dokumentation, Organisation/Logistik und Öffentlichkeitsarbeit, damit das Angebot in der Region sichtbar wird und reibungslos läuft. Ehrenamt ist unser Herzstück – das Crowdfunding deckt vor allem Sachkosten und Kursleitung, damit wir verlässliche Anleitung, Qualität und eine nachhaltige Betreuung gewährleisten können.
Und wenn wir danke Deiner Hilfe über die Funding-Schwelle hinauskommen, legen wir noch nach: Dann investieren wir in eine Bienenstockwaage. Sie liefert moderne, spannende Einblicke ins Volk (z. B. Gewichtsverlauf, Trachtentwicklung) – perfekt für Schulprojekte und für alle Interessierten, die noch tiefer einsteigen und besser verstehen wollen, was Mädels so treiben, wenn sie alleine sind.
Transparenz ist uns wichtig. Wir dokumentieren alle Ausgaben und berichten, was angeschafft wurde und wie viele Menschen teilnehmen.
Wer steht hinter dem Projekt?
Hinter dem Projekt steht der Imkerverein Stollberg e. V. – ein gemeinnütziger Verein, der in unserer Region weit mehr bewegt als „nur“ Imkerei. Wir verbinden praktischen Naturschutz, Umweltbildung und die Förderung der Artenvielfalt. Möglich wird das durch engagierte Mitglieder, die ihr Wissen und ihre Zeit ehrenamtlich einbringen und gemeinsam Projekte entwickeln, die Menschen für Natur, Nachhaltigkeit und den Schutz von Bestäubern begeistern.
Herzstück unserer Arbeit ist das Umweltbildungszentrum in Stollberg-Mitteldorf. Dort bieten wir Bildungsangebote für Kitas, Schulen und Hortgruppen – genauso wie für Erwachsene und Familien. Wir machen ökologische Zusammenhänge greifbar, zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten und setzen auf Lernen durch Tun: Natur erleben, verstehen, mitmachen.
Außerdem bringen wir regionale Naturschutz- und Umweltprojekte auf den Weg und begleiten sie langfristig. Ein Beispiel ist der Grüne Pfad Stollberg – eine Natur-Erlebnis-Route, entlang derer wir mit Aktionen und Angeboten Wissen zu Biodiversität, Bestäubern und nachhaltigem Alltag vermitteln. Auf Märkten und Veranstaltungen sind wir regelmäßig präsent, kommen ins Gespräch, beraten – und laden zum Mitmachen ein.
Wir arbeiten eng vernetzt mit Partnern in der Region und richten auch größere fachliche Formate aus: 2026 werden wir die Vertreterversammlung des Landesverbandes Sächsischer Imker sowie den Sächsischen Imkertag ausrichten. Genau diese Mischung aus Praxis, Bildungsarbeit, regionaler Vernetzung und ehrenamtlicher Power ist die Basis für „Imkern auf Probe“: begleitet von erfahrenen Vereinsmitgliedern – und mit dem Ziel, Menschen zu befähigen, nachhaltig zu handeln und sich dauerhaft für Umwelt- und Naturschutz vor Ort zu engagieren.
Was ist die Fundingschwelle?
Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt das Projekt?
Worum geht es bei den Zielen genau?
Mit der Kraft der Gemeinschaft schaffen wir eine bessere Zukunft. Mehr Info
Primäres Nachhaltigkeitsziel
Leben an LandImkern auf Probe vermittelt naturverträgliche, nachhaltige Imkerei und stärkt den Schutz von Biodiversität und Lebensräumen. Es werden ressourcenschonende Arbeitsweisen geübt, z. B. gemeinschaftliche Nutzung von Ausrüstung, sorgfältiger Materialeinsatz und langlebige, wiederverwendbare Komponenten. Teilnehmende lernen zudem, wie Blühangebote und strukturreiche Flächen Bestäuber fördern und Lebensräume in der Region langfristig stabilisieren.
Das Projekt zahlt außerdem auf diese Ziele ein
Hochwertige Bildung GeschlechtergleichheitWirkungslogik des Projektes
Angestrebter Beitrag für die Gesellschaft
Unser Projekt stärkt Umweltkompetenz und nachhaltiges Handeln, sensibilisiert für Bestäuberschutz und Biodiversität und ermöglicht einen kostenrisikofreien, realistischen Einstieg in die Imkerei mit langfristigem Engagement für Natur- und Lebensraum.
Erhoffte Änderung im Leben/Handeln derer, die wir erreichen
Teilnehmende erleben Zeitaufwand und Verantwortung der Imkerei durch aktive Mitarbeit realistisch und entscheiden fundiert, ob sie selbst imkern oder sich ggf. lieber im Verein einbringen – z. B. durch Mithilfe und Projektarbeit.
Was wir mit diesem Projekt tun (Maßnahmen) und wen wir damit erreichen
Wir bieten „Imkern auf Probe“ mit Patenschaft, Praxis am Bienenvolk und Theorieeinheiten im Umweltbildungszentrum. Erreicht werden Interessierte aller Altersgruppen aus der Region, besonders Neueinsteiger ohne Vorkenntnisse und mit geringem Budget.
Was wir in das Projekt investieren
Wir investieren ehrenamtliche Betreuung (Pat:innen), Zeit für Schulung und Begleitung, Bereitstellung gemeinsamer Ausrüstung und Materialien, Räume im barrierefreien Umweltbildungszentrum sowie Organisation, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit.
www.imkerverein-stollberg.de
Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Project-ID: 5086
3.920 € von 10.000 € verteilt
99 Funken ist seit 10 Jahren am Start! Das muss gefeiert werden und ihr bekommt einiges vom Kuchen ab.
Ab sofort ist unser "Jubiläums-Spendentopf" mit 10.000,00 € gefüllt.
Startet jetzt euer Projekt, jedes Funding wird von der Erzgebirgssparkasse verdoppelt*.
Ihr aktiviert eure Unterstützer und gemeinsam schaffen wir Großes!
* Wir verdoppeln alle Unterstützungen bis die Fundingschwelle bzw. max. 1.000,00 Euro Co-Funding pro Projekt erreicht sind.
Teilnahmeberechtigt sind gemeinnützige Vereine/Einrichtungen aus dem Geschäftsgebiet der Erzgebirgssparkasse.
13.500 € von 20.000 € verteilt
Mach den SDG-Check! SDG (Sustainable Development Goals) stehen für die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN. Auf 99 Funken machst du sichtbar, für welches nachhaltige Ziel dein Projekt steht.
Es dürfen gern auch mehrere sein :-)
Ist das der Fall, gibt's 500 € aus unserem Spendentopf! Die Aktion endet zum 30.06.2026.