Ein Projekt aus der Region Ostsächsische Sparkasse Dresden

Freitaler BürgerOase

Arbeitseinsatz auf der Grünfläche im Mai 2025

Stell dir vor, mitten in der Stadt gibt es eine kleine grüne Oase, wo sich Familien, Schüler, Vereine und Nachbarn begegnen können, kleine Feste gefeiert, Pflanzen gehegt und gepflegt, von Sträuchern genascht oder einfach verweilt werden kann.

Ort Freital
Kategorie Stadt- & Regionalentwickung, Veranstaltungen, Tier- & Umweltschutz
Blick auf die Fläche - Ecke Krönertstraße/Pestalozzistraße

Über unser Projekt

Worum geht es in diesem Projekt?

Wir lassen eine naturnahe Freifläche als lebendigen Begegnungsplatz für Jung und Alt im Quartier Deuben entstehen!

Der Wunsch nach grünen, urbanen Aufenthaltsorten hat 2023 zur Gründung des Arbeitskreises „Urbane Lebensraumgestaltung“ geführt, der aus Mitgliedern vom Umweltzentrum Freital, dem Quartiersmanagement Deuben und Freitalerinnen und Freitalern besteht. Die Projektidee des Arbeitskreises ist es, ausgewählte innerstädtische Brachflächen unter hoher Bürgerbeteiligung mit dem Engagement von Vereinen und Stadtteilakteuren in grüne Begegnungsplätze umzugestalten.

Als Pilotfläche dient das Grundstück „Pestalozzistraße 1“ zusammen mit dem Nachbargrundstück „Lange Straße 22“ mit einer Fläche von insgesamt circa 610 Quadratmetern. Die Fläche befindet sich unmittelbar gegenüber dem Weißeritzgymnasium, nahe der Kirche und sozialen, kulturellen und sportlichen Vereinen. Das Grundstück wird von den Eigentümern für die Projektdauer von mindestens 5 Jahren zur Verfügung gestellt.

Mit großem bürgerschaftlichem Engagement und Unterstützung der Stadtverwaltung, der natur + stein Landschaftsbau GmbH und dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e. V. soll die Neugestaltung der Fläche im Rahmen eines „AZUBI-Projektes“ im März 2026 erfolgen. Geplant sind eine kleine Naturbühne, eine zweireihige Sitzsteintribüne, die auf der Rückseite als Kräuterhügel modelliert wird, eine neue Wegeverbindung sowie ein grüner Unterstand für die angrenzende Bushaltestelle. Die Begrünung der Fläche erfolgt im Rahmen ehrenamtlicher Arbeitseinsätze, bei denen Bäume, Naschsträucher und Hecken gepflanzt werden. Bereits entstanden sind farbenfrohe Sitzmöbel aus Baumstämmen, die gemeinsam mit Freitaler Vereinen gefertigt und bemalt wurden. Das Besondere an dem Projekt ist der nachhaltige Umgang mit Materialien: Pflastersteine, Granitborde und Baumschutzgitter stammen aus dem Bestand des städtischen Bauhofs und werden wiederverwendet.

Wer ist die Zielgruppe?

Schüler und Kinder/Jugendliche: Die Oase befindet sich unmittelbar neben zwei Schulgebäuden und kann vor und nach dem Unterrricht als
öffentlicher Pausen- und Aufenthaltsraum oder auch für eine Schulstunde im Freien von den über 1.000 Schülern und Schülerinnen des Gymnasiums genutzt werden.

Menschen aus der Nachbarschaft: Die Bewohner der angrenzenden Straßen sollen bei Pflanzaktionen eingeladen werden, um eine Verbindung zur BürgerOase und zwischen den Menschen zu fördern.

Lokale Vereine und Gemeindemitglieder: Vereine aus Freital und Umgebung und die Gemeindemitglieder der Christuskirche Deuben sind gleichermaßen dazu eingeladen, den Ort für Treffen, Workshops und Feierlichkeiten zu nutzen.

Kitas und Tagesmütter: Besonders für die Kinderbetreuung soll die BürgerOase einen Ort für Ausflüge und Ruhepausen bieten.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Das Projekt schafft einen offenen Begegnungsraum im Grünen für alle Generationen in zentraler Lage. Besonders in innerstädtischen Quartieren mit wenig Aufenthaltsqualität stärkt dies die soziale Teilhabe, nachbarschaftliche Verbindung und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt Freital und ihrem Stadtteil Deuben. Menschen aller Altersgruppen können von der Entwicklung dieser Brachfläche zu einem einladenden Aufenthaltsort profitieren.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld wird zu 100% für die Gestaltung der Nutzfläche einschließlich deren Anlagen (Naturbühne, Sitzsteintribüne, Haltestellen-Unterstand, Wegebau) genutzt.
Die grundlegenden Arbeiten werden im Rahmen eines „AZUBI-Projektes“ gemeinsam mit der Freitaler natur + stein Landschaftsbau GmbH und dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e. V. mit Unterstützung der Stadtverwaltung Freital durchgeführt.
Geplanter Baubeginn ist im März 2026.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt wurde vom Arbeitskreis "Urbane Lebensraumgestaltung" des Umweltzentrums Freital e.V. initiiert.
Das Umweltzentrum Freital leistet seit der Wendezeit einen bedeutenden Beitrag in Sachen Umweltberatung, Umweltschutz und Umweltbildung in Freital und im gesamten Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Das Umweltzentrum knüpft mit seiner Arbeit an die Gegebenheiten vor Ort an und legt besonderen Wert auf die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren, insbesondere mit Bildungseinrichtungen. Vorrangig arbeitet es mit Kindergärten, Schulen und Vereinen in Freital und Umgebung zusammen. Zudem treffen sich engagierte Erwachsene verschiedener Generationen in Arbeitsgruppen und setzen sich mit den Facetten des Naturschutzes auseinander. Einer davon ist der Arbeitskreis "Urbane Lebensraumgestaltung", welcher sich der Schaffung von grünen und urbanen Aufenthaltsorten widmet.

Was ist die Fundingschwelle?

Zur Durchführung des "AZUBI-Projektes" werden 17.300 EUR benötigt. Davon können 13.800 EUR aus Preisgeldern und Eigenmitteln finanziert werden. 3.500 EUR werden zusätzlich benötigt. Wird das Fundingziel erreicht, kann die Fläche weiter gestaltet werden.

Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt das Projekt?

Logo: Ziele für nachhaltige Entwicklung

Worum geht es bei den Zielen genau?
Mit der Kraft der Gemeinschaft schaffen wir eine bessere Zukunft. Mehr Info

Primäres Nachhaltigkeitsziel

Nachhaltige Städte und Gemeinden

Das Projekt zahlt außerdem auf diese Ziele ein

Gesundheit und Wohlergehen Hochwertige Bildung Maßnahmen zum Klimaschutz Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Impressum
Umweltzentrum Freital e.V.
UWZ Freital
August-Bebel-Straße 3
01705 Freital Deutschland

Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.


Project-ID: 5081