Essbares Stadtgrün - bürgerschaftlich gepflegt

Essbares Stadtgrün - bürgerschaftlich gepflegt
Startphase

Auf öffentlichen Flächen sollen essbare Pflanzen, vor allem Obstgehölze gepflanzt werden. Bürger werden an Planung, Pflege und Ernte beteiligt. Aktive Gestaltung der Nachbarschaft durch die Bürger. Anbau pestizidfreier Nahrung in der Stadt.

Ort Dresden
Kategorie Stadt- & Regionalentwickung
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Peter Lachmann
Peter Lachmann 22.05.2018, 13:12

Zitat Natalia Novikov: „Obst in der Stadt essen würde ich trotzdem nicht.“
Warum nicht? Die Schadstoffbelastung von Obst, welches in Städten gewachsen ist, ist im Durchschnitt nicht höher als von Obst, welches außerhalb von Städten stammt.
Stärker belastet ist Obst nur, wenn es auf (z. B. mit Schwermetallen) belasteten Böden oder in direkter Nähe zu stark befahrenen Straßen gewachsen ist. Solche Flächen machen aber nur einen sehr kleinen Anteil der Stadtfläche aus, so dass es genügend andere Flächen gibt, wo Obst gepflanzt werden kann (z. B. in Parks, an Spielplätzen usw.).
Die Pestizid-Belastung von Obst aus der Stadt ist im Durchschnitt deutlich kleinen als Obst von vielen Flächen auf dem Land. Denn dort werden mehr Pestizide eingesetzt als in der Stadt. Eine größere Menge des Obstes in der Stadt kommt von biologisch bewirtschafteten Streuobstwiesen.

In unserem Projekt wollen wir vor allem Obstsorten pflanzen, von denen bekannt ist, dass diese robust sind und auch ohne Pestizide gute Erträge bringen. Es gibt z. B. Listen von Apfelsorten, die ohne Pestizid-Einsatz angebaut wurden und dort keinen Befall durch Schorf usw. hatten.

Natalia Novikov
Natalia Novikov 20.05.2018, 23:51

Gute Sache, aber die Obst in der Stadt essen würde ich trotzdem nicht. Mithelfen schon, die Stadt muss grüner werden

Ivofunk
Ivofunk 19.05.2018, 18:49

Super Sache! Da hab ich mal einen Beitrag von einer englichen Kleinstadt gesehen, die diese Idee in ihrer Stadt erfolgreich umgesetzt hat. Das wünsche ich mir auch in Dresden!

degeguenther
degeguenther 18.05.2018, 08:41

Wenn diese großartige Sache nicht genug Stimmen bekommt, dann sollte man das Auswahlverfahren ändern. Bei den teilnehmenden Projekten sind viele, die auch mit viel Geld nicht erfolgreich sein werden. Das liegt an Unkenntnis und unglaublich viel Naivität.

Peter Lachmann
Peter Lachmann 15.05.2018, 13:47

Zitat Generalkonsul 15.05.2018, 13:31: „sollten ermutigt werden, in ausgewiesenen Bereichen auch mehrjährige Dinge anzupflanzen“

Genau das haben wir ja vor. Wir wollen hauptsächlich Obstgehölze pflanzen (und wo möglich auch mehrjährige/sich selbst aussäende pflegeleichte Gemüse u. Kräuter) und mit den Menschen vor Ort Pflegemaßnahmen und Bildungsveranstaltungen durchführen, in denen die Menschen auch lernen, wie sie die Pflanzen selbst vermehren können.
Unser Projektträger, der Stadtgärten e.V. betreut auch schon einige Anwohner, die Baumscheiben pflegen, auf denen unter anderem Beerenobst-Stecklinge gepflanzt wurden.

Generalkonsul
Generalkonsul 15.05.2018, 13:31

Ich bin aus Andernach. Anstatt wegwerfpflanzen zu verteilen, kann man auch ein Projekt "Eßbare Stadt2 machen! Menschen sollten ermutigt werden, in ausgewiesenen Bereichen auch mehrjärige Dinge anzupflanzen, z.B. Beerenobst-Stecklinge zu machen und zu verteilen...